[Rezension] Blaues Blut von Richelle Mead

Oktober 11, 2009

BLAUES BLUT – VAMPIRE ACADEMY 02
RICHELLE MEAD

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Autor:
Richelle Mead
Originaltitel:
Frostbite
Genre:
Fantasy
Erscheinungsdatum:
15. Juni 2009
Seiten:
298 Seiten
Verlag:
Egmont Lyx
ISBN:
978-3802582028

Reihe:
Blutsschwestern // VA (Rezension)
Blaues Blut // Frostbite (Rezension)
Schattenträume // Shadow Kiss
Blutschwur // Blood Promise (Rezension)
Seelenruf // Spirit Bound
?? // Last Sacrifice

KURZBESCHREIBUNG
Rose‘ Liebesleben steht wieder einmal auf dem Kopf. Ihr bester Freund Mason ist hoffnungslos in sie verliebt, und ihr hinreißend gut aussehender Mentor Dimitri hat offenbar ein Auge auf eine andere geworfen. Da versetzt ein Großangriff der Strigoi-Familie die Akademie St.Vladimir in höchste Alarmbereitschaft. Die Strigoi haben sich mit Menschen verbündet, und nicht einmal Tageslicht bietet Schutz vor den tödlichen Blutsaugern..

REZENSION

Erster Satz
Manches stirbt.

Wenn ich eine Fortsetzung zu einem Buch lese, kommt diese meist nie an den Vorgänger heran. Doch bei diesem Buch ist es anders. Es kommt allemal an den ersten Band heran, wenn er nicht sogar um einiges besser ist. Neue sehr interessante Charaktere tauchen auf, Geheimnisse entstehen und werden gelüftet oder bleiben erstmals offen.

Am Anfang des Buches wird Rose ziemlich schnell mit einem erneuten Strigoiangriff konfontiert. Der Mann, der ihre Prüfung stellen soll, wird mit seiner gesamten Familie tot in seinem Haus gefunden. Er zählt zu den besten Wächtern seiner Zeit und gilt als Legende. Kein Wunder das alle außer Häuschen sind. Als Dimitri mit Rose zurück in die Akademie kommen, hat sich diese Neuigkeit bereits rumgesprochen. Es werden Wächter für den Schutz der Kinder arrangiert. Darunter ist auch Janine Hathaway – Rose‘ Mutter. Ab da wird es erst richtig spannend. Rose, die jahrelang nichts mehr von ihrer Mutter gehört hat, will nichts mit ihr zutun haben und versucht sich mit allen Mittlen von ihr zu distanzieren. Doch Janine tut als wäre nicht gewesen, will an dem Leben ihrer Tochter teilhaben und führt ihr alle ihre Fehler erneut vor Augen. Situationen eskalieren zwischen ihnen und sie können kaum noch ein normales Gespräch miteinander führen ohne das ein Streit ausbricht. Das liegt eigentlich nur daran, dass sich Mutter und Tochter einfach zu ähnlich sind und beide sich nichts von der anderen sagen lassen wollen. Es ist ziemlich amüsant die Streitereien zwischen Mutter und Tochter mitzuerleben – ein Grinsen kann man sich nur schwer verkneifen. Die beiden sehen einfach nicht, wie ähnlich sie sich eigentlich sind, während alle anderen in der Umgebung längst wissen woran das liegen mag.

Die Beziehung zwischen Rose und Lissa hat sich auch sehr zum guten gewendet. Lissa hat Medikamente gegen ihre Kräfte bekommen und kann nun ein einigermaßen „normales“ Leben führen, auch wenn sie glaubt die Wirkung der Tabletten gibt nach. Rose macht sich sehr große Sorgen um sie und möchte auf keinen Fall, dass sie aufhört die Medikamente zu nehmen. Doch Lissa fühlt sich mit ihrer Kraft alleine und möchte unbedingt mit jemandem reden, der sie in dieser Hinsicht versteht. Rose würde ihr liebend gerne helfen, doch kann sie es nicht, auch wenn sie alles dafür tun würde. Selten habe ich so eine tolle Freundschaft miterleben können, die wirklich alles füreinander machen würden. Rose würde wirklich ihr Leben geben, um Lissa ein besseres, normaleres Leben zu verschaffen. Aber sie kann sich wirklich nicht in ihre Situation versetzten, auch wenn sie dieses Band miteinander verbindet. Rose versucht es zu verstehen und durch Zufall treffen sie auf den geheimnisvollen Adrian Ivashkow. Adrian versucht mit seiner sehr merkwürdigen Art bei Rose zu landen und würde gerne eine Freundschaft mit ihr beginnen. Die ist jedoch weniger begeistert von ihm, auch wenn seine düstere Art sie irgendwie anzieht und sie gerne mehr über ihn herausfinden würde.

Mason, Rose‘ bester Freund, ist weniger begeistert von Adrian. Er würde Rose gerne für sich haben, weil er schon seit sehr langer Zeit in sie verliebt ist. Rose, hin und hergerissen zwischen ihm und ihrem Mentor Dimitri, weiß nicht ob sie sich ihm hingeben oder doch zu ihrem älteren Casanova laufen soll. Sie beschließt es mit Mason zu versuchen, auch wenn ihr Herz weiterhin für Dimitri schlägt.

Bei Rose merkt man einfach, dass sie wirklich versucht Verantwortung für alles zu übernehmen und sich wie eine Erwachsenen zu verhalten. Sie würde gerne ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter haben. Sie würde gerne alles für Lissa machen und tun das es ihr gut geht. Sie würde gerne eine ernsthafte Beziehung mit Mason haben wollen, doch sie ist einfach noch ein „Kind“ und ihre Gefühl stehen nun einmal auf dem Kopf. Sie denkt einfach nicht nach bevor sie handelt und das ist es, was sie ausmacht. Sie ist Rose Hathaway, Janine’s Tochter, und ist wahrscheinlich in einer der schwersten Zeiten ihres Lebens und der ganze Druck der auf ihr lastet macht es ihr auch nicht leichter. Man fühlt sich beim Lesen einfach zutiefst mit Rose verbunden und leidet teils wirklich mit ihr. Man fühlt, wie sie sich selbst die Schuld an so vieles gibt, sich anstrengt alles richtig zu machen und trotzdem so ist, wie sie ist. Sie ist Rose Hathaway, das Mädchen das sich nichts gefallen lässt und das Herz auf der Zunge trägt. Das Mädchen mit dem Pfeffer im Hintern, dass sehr viel einstecken muss, aber mindestens genauso viel austeilt. Ihre Geschichte ist einfach so amüsant und doch so emotional, dass man einfach nur mit ihr leiden oder lachen kann.

FAZIT
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Einfach ein toller zweiter Band, wenn nicht sogar besser als der erste. Kann ich wirklich nur weiterempfehlen!

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One Response to “[Rezension] Blaues Blut von Richelle Mead”


  1. … und der dritte erst! Der ist klasse! Der vierte schwächelt etwas und der fünfte.. hmm.. der beste der Saga. Warten wir nur noch auf den letzten, den entscheidenen, Band sechs.

    Tolle Saga! Empfehle ich jeden weiter 🙂
    Schön, dass du sie auch magst 🙂


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