[Rezension] Gezeichnet von P.C. Cast und Kristin Cast

Januar 23, 2010

GEZEICHNET. HOUSE OF NIGHT 1
P.C. UND KRISTIN CAST

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Autor: P.C. Cast und Kristin Cast
Originaltitel: Marked
Genre: Fantasy, Young Adult
Erscheinungsdatum: 23. Dezember 2009
Seiten: 464 Seiten
Verlag: Fischer Verlag
ISBN: 978-3596860036

Reihe:
Gezeichnet
(Rezension)
Betrogen
(Rezension)
Erwählt
(Rezension)
Ungezähmt
(11. Nov. 2010)
Gejagt
(11. Feb. 2011)
Versucht
(12. Mai 2011)
Verbrannt
(August 2011)

KURZBESCHREIBUNG
Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.

Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten.

REZENSION

Erster Satz
Gerade als ich dachte, noch schlimmer kann dieser Tag nicht werden, sah ich den toten Typen neben meinem Schließfach stehen.

Zoey Montgomery führt ein ziemlich normales Leben mit ihrer besten Freundin Kayla, die so gut wie nie still sein kann, und ihrem Fast-Freund Heath, der in letzter Zeit nur noch im angetrunkenem Zustand aufzufinden ist. Beide sind normale Schüler an einer normalen Highschool und reden über normalen Teenagerkram, bis Zoey in der Schule von einem Späher zum Jungvampyr gezeichnet wird. Auf ihrer Stirn ist eine helle Mondsichel erschienen, was ihr zu verstehen geben soll, sie solle sich auf schnellsten Wege zum House of Night, dem Vampyrinternat, begeben. Dort soll sie als Jungvampyr zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden, wenn sie die Wandlung überleben sollte. Doch weder ihre Mutter, noch ihr Stiefvater, den sie liebenswert Stiefpenner nennt, scheinen sie in dieses Internat bringen zu wollen. Deswegen flüchtet sie mit ihrem Auto zu ihrer Großmutter, die ihre Enkelin als Einzige versteht. Doch zu einem Gespräch kommt es nicht, denn Zoey bricht auf der Lavendelfarm ihrer Großmutter zusammen.
Als Zoey wieder aufsteht, befindet sie sich nicht mehr auf der Lavendelfarm, sondern bereits im House of Night und dort erwarten sie ganz andere Probleme, als ihr Stiefpenner, ihre Freundin Kayla, mit ihrem üblichen Labermodus, und ihr immer angetrunkener Fast-Freund Heath.

Ich war schon länger gespannt dieses Buch zu lesen, weil es als eine Mischung auf Harry Potter und Twilight promotet wurde. Eigentlich lasse ich mich von so etwas nicht einwickeln, aber ich wurde neugierig und wollte mir deswegen eine eigene Meinung dazu bilden. Ja, und ich wurde überrascht. Was mich anfangs ein wenig gestört hat, war der Schreibstil. Er war ziemlich übertrieben und ich glaubte, dass die Autorin mit allen Mitteln versuchen wollte, unbedingt jugendlich zu klingen und dabei selbst nicht merkte, dass sie dabei maßlos übertreibt. Aber wenn man weiterliest, legt sich das nach einer Zeit und man gewöhnt sich dran und ich fand es nach einiger Zeit nicht mehr so übertrieben. Ich versuchte die Sprache mit der von mir und meiner Freunde zu vergleichen und muss gestehen, dass wir vielleicht nicht ganz so reden, wie die Teenanger im Buch, aber wir manchmal auch solche Gespräche führen bzw. Wörter benutzen wie sie. Deswegen fand ich es bis zum Ende hin ziemlich gut.

Zur Story muss ich sagen, dass sie mir sehr gut gefallen hat. Es war auf jedenfall etwas anderes. Es werden in diesem Buch Aspekte aufgegriffen, die ich in anderen Jugendbüchern und vor allem Vampirbüchern, noch nicht gelesen habe und das hat mir sehr gefallen. Unter anderem Alkohol, Drogen und Homosexualität. Alles wurde gut untergebracht. Anders ist auch, dass die Menschen über die Vampyre Bescheid wissen. Sie wissen von der Spezies und teilen sich mit ihr die Erde.

Was mir ebenfalls ausgesprochen gut gefallen hat, war das es in diesem Buch nicht nur um die Liebe geht. Sondern das Freundschaft eher im Vordergrund steht und somit das Thema Liebe eher in den Hintergrund gerückt hat, was mich nicht sonderlich gestört hat, weil ich die Liebesbeziehung, die sich zwischen Zoey und einem gewissen männlichen Protagonisten in der Geschichte anbandelt, mehr als unklar empfinde. Sie laufen sich ein, zwei mal über den Weg, wechseln paar Worte miteinander und sind ineinander verliebt, wie sonst was. Hab ich nicht genau verstanden, da sie kaum etwas über den anderen wissen. Noch absurder fand ich dann, als Zoey sich schon beim ersten ‚Treffen‘ (wenn man es so nennen darf), über seine Ex-Freundin aufgeregt hat und eine Spur eifersüchtig wurde. Da waren sie ja noch nicht einmal zusammen. Aber okay. Das war für mich der negative Aspekt der Geschichte.

Aber im Großen und Ganzen habe ich das Buch verschlungen, trotz der anfänglichen Probleme mit dem Sprachgebrauch und der etwas zu eiligen Liebesbeziehung zwischen Zoey und dem mysteriösen Protagonisten, den ich jetzt nicht erwähnen möchte. Aber ich möchte darauf hinweisen, dass das Buch nicht für jeden gemacht ist. Ich habe sehr viel negatives, sowohl auch positives gelesen und möchte somit erwähnen, dass sich die Meinungen hier sehr spalten und es geschmackssache ist.

FAZIT
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Es hat großen Spaß gemacht diesen Jugendroman zu lesen und ich warte aufgeregt auf den zweiten Teil, der bald auf dem Markt kommt.
Trotzdem will ich nochmals erwähnen, dass das Buch nicht jedem gefallen wird. Deswegen, wer nicht viel Geld ausgeben möchte, vielleicht erst ausleihen!

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One Response to “[Rezension] Gezeichnet von P.C. Cast und Kristin Cast”

  1. Marco Says:

    Hm dann bin ich mal gespannt wie ich es finden werde. Deine Rezi ist aufjedenfall gut geworden =)
    Ps: Habe dich auf meiner Seite verlinkt 😉


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