[Rezension] Ulrike Schweikert von Das Herz der Nacht

Februar 1, 2010

DAS HERZ DER NACHT
ULRIKE SCHWEIKERT

Image and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPic
Autor: Ulrike Schweikert
Originaltitel: Das Herz der Nacht
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 07. Oktober 2009
Seiten: 478
Verlag: Egmont Lyx
ISBN: 978-3802582233

Hier bedanke ich mich nochmals beim Egmont Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar!

KURZBESCHREIBUNG

Wien im 19. Jahrhundert. In den Salons des Hofadels und der schönen Fürstin Therese Kinsky wird der Vampir András Petru Báthory von den Damen umschwärmt. Da erschüttert eine grausame Mordserie die Kaiserstadt, und András gerät unter Verdacht. Die Schlinge zieht sich zu. Als es fast zu spät ist, erkennt er, dass nicht nur seine Existenz auf dem Spiel steht. Ein Wettlauf beginnt, um die zu retten, die er liebt.

REZENSION

Erster Satz
Stille senkte sich über das Paradeisgartel, wie die Wiener diesen Ort noch immer nannten, obwohl die Löwelbastei samt Kaffeehaus und dem ursprünglichen Garten längst abgebrochen worden waren und der neue Park an dieser Stelle nun Volksgarten hieß.

Der Roman ‚Das Herz der Nacht‘ von Ulrike Schweikert handelt von dem Vampir András Petru Bathory und ist ein Fantasyroman mit historischen Elementen. Die Reise geht in das Wien des 19. Jahrhunderts und bietet jede Menge historische Einblicke.

Die Autorin schafft mit ihrem Schreibstil und ihren detailgetreuten Beschreibungen ein geradezu lebendiges Wien. Sie beschreibt die Umgebung so genau, dass man sofort in die Geschichte eintaucht. Der Schreibstil der Autorin, der ebenfalls sehr gut zum 19. Jahrhundert passt, spielt ebenfalls eine große Rolle. Durch die vornehme Ausdrucksweise fühlt man sich der Zeit viel näher und kann sich besser hineinversetzten. Dennoch muss ich sagen, dass mich die ewigen Ortbeschreibungen nach einiger Zeit ziemlich gelangweilt haben, da sie manchmal fast Seitenlang waren. Die Handlung hat sich dadurch etwas gezogen und fesselte mich im Nachhinein nicht mehr.

Interessant find ich vor allem die Charaktere im Roman. Sophie, die Tochter von Karoline, find ich im ganzen Roman am erstaunlichsten. Die Geschichte des Mädchens hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und am meisten berührt. Ihr reifes und vor allem starkes Verhalten, für so ein junges Mädchen, hat mich besonders fasziniert. Ihre Beziehung zum Vampir András find ich ebenfalls sehr interessant. Der Charakter der Fürstin Kinsky hat mir dagegen weniger gefallen. Obwohl auch ihr Charakter mit sehr viel Sorgfalt ausgearbeitet wurde und sehr tiefgründig ist, kann ich mich nicht richtig mit ihr anfreunden. Mich hat die Beziehung zwischen András, Karoline und Sophie mehr in Leselaune versetzt, als die zwischen der Fürstin und dem Grafen Báthory, aber das ist auch eher Geschmackssache.

FAZIT
Image and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPic

Eigentlich ein guter Vampirroman, mit tollen historischen Beschreibungen, der mich jedoch außgrund der Langatmigkeit so gar nicht beeindrucken konnte, da der Lesespaß wegfiel. Weniger der eigentlich tollen Beschreibungen hätte dem Buch besser getan.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: