[Rezension] Grim. Siegel des Feuers – Gesa Schwartz

August 6, 2010

GRIM. SIEGEL DES FEUERS
GESA SCHWARTZ

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Autor: Gesa Schwartz
Titel: Grim. Siegel des Feuers
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 15. März 2010
Seiten: 688
Verlag: Egmont-Lyx
ISBN: 978-3802583032

Hier bedanke ich mich nochmals beim Egmont-Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar!

KURZBESCHREIBUNG
Der Pariser Gargoyle Grim ist ein Schattenflügler, seine Aufgabe ist es, das steinerne Gesetz zu wahren, dass niemals ein Mensch von der Existenz seines Volkes erfahren darf. Eines Tages begegnet ihm die junge Sterbliche Mia, die über eine besondere Gabe verfügt: Sie ist eine Seherin des Möglichen. Mia gerät in den Besitz eines rätselhaften Pergaments, das mit merkwürdigen Schriftzeichen bedeckt ist, die sie nicht entziffern kann. Gemeinsam mit Grim beschließt sie, dem Geheimnis des Pergaments auf die Spur zu kommen. Da erreicht sie die Nachricht, dass der Gargoylekönig in Paris gestürzt wurde. Das Gleichgewicht der Mächte verschiebt sich auf gefährliche Weise. Um die Gargoyles vor einer Schreckensherrschaft zu bewahren, muss Mia ihre schlummernden Kräfte erwecken.

REZENSION

ERSTER SATZ
Regungslos hockte Grim auf dem Dachfirst über dem siebten Stock, die schwarzen Schwingen hoch über seinen Kopf erhoben, und starrte hinab auf die Straße.

Als Grim eines Abends eine Freundin dabei beobachtet, wie sie Kontakt mit einem Menschen aufnimmt und ihm ein Paket überreicht, bricht sein ganzer Glaube zusammen. Denn Gargoyles ist es verboten mit Menschen zu kommunizieren und Moira war immer eine vorzeighafte Schattenflüglerin. Doch es kommt noch besser, denn Moira hat dem Jungen nicht Irgendwas übergeben, sondern das Siegel des Feuers, hinter dem die Feinde her sind – die Hybriden. Als Mia in Besitz dieses Pergaments kommt, lässt sich eine Zusammenarbeit zwischen Grim und ihr nicht verhindern und die beiden schmieden ein Band, um die neuen Feinde zu besiegen.

Storytechnisch ist die Geschichte wirklich Top. Die Idee an sich ist klasse und endlich auch mal was anderes. Die Welt die Gesa Schwartz in dem Buch erschaffen hat, ist wirklich großartig und schafft viel Platz zum Träumen. Überzeugt hat es mich letztendlich aber nicht. Manchmal ist es einfach zu viel.  Zu viel Neues und Durcheinandergeworfenes und es kam nach einiger Zeit das Gefühl auf, egal was die Charaktere jetzt machen, sie kommen sowieso aus der Patsche raus, weil die Autorin ihre Welt dreht und wendet wie sie möchte. Meiner Meinung nach, lernt man die Welt und die Spezies zu wenig kennen, um beurteilen zu können, ob es vielleicht Sinn ergibt, was gerade passiert oder ob es in dieser Welt überhaupt funktioniert oder nicht. Denn bei mir kam der Gedanke auf, als wäre alles möglich und es könnte eigentlich nichts schief gehen.

Spannungstechnisch ist es so Lala. Wenn ich gerade dachte, dass es gleich wirklich spannend wird, wurd es nur okay. Also ehrlich gesagt hat es mich die ganze Zeit über nicht so gepackt, dass ich andauernd weiterlesen musste, weswegen ich auch so lange für das Buch brauchte. Wenn ich dann  aufgehört habe zu lesen, konnte ich das Buch auch mal drei Tage im Schrank liegen lassen, ohne das ich andauernd rübergeschielt und nervös gezuckt habe. Der Ansporn zum Lesen kam dann eher bei dem Gedanken, dass Buch irgendwann auch auslesen zu müssen.

Mit den Charakteren musste ich erst warm werden. Sie waren mir nicht von Anfang an sympatisch und vor allem mit Grim konnte ich die ersten hundert Seiten wenig anfangen. Sein ganzer Charakter und vor allem sein Humor hat mir gar nicht entsprochen, aber je mehr Zeit man mit ihm verbringt, desto mehr gewöhnt man sich an ihn und lernt mit ihm umzugehen.
Mia hingegen find ich sympathischer, als ich mir hätte vorstellen können. Das auch mehr auf ihre Familienverhältnisse eingegangen wurde, find ich gut (Ich bin ja Elterngenerationen total verfallen! Ich finde es in Büchern immer toll, wenn Eltern und überhaupt Verwandte mit in das Geschehen verwickelt sind).

Der Schreibstil ist überraschend gut. Meiner Meinung nach manchmal zu viele Beschreibungen, aber es ist nicht weiter schlimm. Man kann sich ihre Welt immer bildlich vorstellen und der gewisse Zauber ist beim Lesen da. Sie hat es auf jedenfall darauf, eine Geschichte magisch und traumhaft rüberzubringen, denn diesen Eindruck hat sie mir beim Lesen übermittelt.

Ich muss der Frau auch nochmal anmerken, dass sie wirklich eine sehr große Fantasie haben muss, sich so viele tolle Sachen einfallen zu lassen und sie in ein einziges Buch zu verpacken, aber es sind meiner Meinung nach immer noch zu viele. Sie hätte mit den magischen Zeugs vielleicht ein bisschen runterschrauben und sich einige gute Szenen für ihre nächsten Bände aufsparen sollen. Das ist meine Sicht der Dinge.

FAZIT
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Ein klassisches fantastisches Abenteuer, was für eingefleischte Fantasie-Fans wahrscheinlich ein Muss ist, mich aber nicht ganz überzeugen konnte. Dennoch werde ich mir den zweiten Teil zulegen (wenn es einen weiteren Band geben wird), weil ich ungern eine Buchreihe in der Mitte abbreche.

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