[Rezension] Rain Song – Antje Babendererde

August 13, 2010

RAIN SONG
ANTJE BABENDERERDE

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Autor: Antje Babendererde
Titel: Rain Song
Genre: Young Adult
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Seiten: 315
Verlag: Arena Verlag
ISBN: 978-3401065229

KURZBESCHREIBUNG
Der Sturz von den Klippen am Cap Flattery hätte leicht tödlich ausgehen können. Doch Hanna überlebt – dank des Makah Indianers Greg. Hat der Vorfall etwas mit Hannas verzweifelter Suche nach ihrer großen Liebe Jim zu tun, der hier vor fünf Jahren spurlos verschwand? Gemeinsam mit Greg macht Hanna sich daran, den Dingen auf den Grund zu gehen. Doch während sie Greg immer näherkommt, entdeckt sie Stück für Stück Jims wahre Identität.

REZENSION

ERSTER SATZ
Weiße Nebelfetzen hingen in den zerklüfteten Felsen von der Steilküste von Cape Flattery und ein leichter Wind trieb die Wellen des Pazifiks sanft gegendas steinige Ufer am Kap.

Als Hanna von den Klippen stürzt, rechnet sie fest damit, dass sie sich nun von der Welt verabschieden kann. Doch zu ihrem Erstaunen, wird sie von einem Makah-Einwohner gerettet, der sich überraschenderweise als der Stiefbruder von Jim Kachook entpumpt – und wegen Jim Kachook ist Hanna nach Neah Bay zurückgekehrt.
Vor fünf Jahren haben Hanna und Jim eine Liebesbeziehung in Deutschland geführt, wobei auch die gemeinsame Tochter Ola entstanden ist, von der Jim jedoch nichts weiß. Stattdessen ist er aus Deutschland zurück nach Neah Bay gekehrt und hat sich nie wieder bei Hanna gemeldet. Aus diesem Grund, möchte Hanna ihn ausfindig machen, weil sie wissen will, was aus dem Vater ihrer Tochter geworden ist und wieso er sie ohne jeden Grund verlassen hat.
Greg, der genauso wenig Ahnung über Jim’s Aufenthaltsort hat, macht sich gemeinsam mit Hanna auf dem Weg nach ihm – ohne dabei zu wissen, was sie erwartet…

Die Geschichte beginnt ziemlich rasch. Hanna fällt von den Klippen, wird von Greg aus dem Meer gefischt und zusammen machen sie sich auf dem Weg nach Jim. Das kann man einem 300seitigem Buch nicht verübbeln und ich seh das auch keineswegs negativ.
Danach baut sich die Geschichte jedoch erst richtig aus. Man lernt mehr über die anderen Personen in Neah Bay kennen und die Geschichte bekommt durch die wechselnden Sichtwechsel auch mehr Spannung. Es dreht sich dabei nicht nur um Hanna’s und Greg’s Liebesgeschichte, sondern auch um die Geschichten der anderen Indianer. Es gibt auch noch eine zweite kleine Liebesgeschichte, die süß mit ihn das Buch eingeflochten wurde und ziemlich viel über die Kultur der Makah verrät.

Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch. Das Handeln der Hauptpersonen ist erwachsener – natürlich, weil es sich auch um Erwachsene handelt, aber es passt gut zur Geschichte. Das Buch ist dennoch als Jugendbuch gedacht, weil es auch noch jugendliche Charaktere enthält, die auch eine Rolle spielen.
Ich find die Charaktere jedenfalls alle sehr interessant und gut ausgearbeitet. Ich konnte keinem der Personen irgendwelche negativen Gefühle entgegenbringen, außer vielleicht den ‚bösen‘ Charakteren, die mir mehr als unsympathisch entgegengetreten sind.

Der Schreibstil ist sehr luftig und lässt sich gut lesen. Die Beschreibungen der Autorin sind wirklich wunderschön und man kann sich den Handlungsort und die ganze Kulter der Makah während des ganzen Lesens immer bildlich vorstellen. Durch die verschiedenen Sichtweisen kann man sich noch mehr in die ganze Geschichte einfinden und man bekommt einen besseren Überblick über die Lebensweise der Makah.

Ich will hiermit nochmal erwähnen, dass es meine allererste Indianer-Liebesgeschichte war und sie mir wirklich großartig gefallen hat! Besonders weil die ganze Kultur der Makah so interessant und anders ist und einfach Lust auf mehr macht. Vor allem, weil die Autorin das alles so zauberhaft rüberbringt und man auch merkt, dass sie wirklich super recherchiert hat!<!–

FAZIT
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Mit den knapp 300 Seiten ist das Buch vielleicht nicht gerade das dickste Lesevergnügen, aber dennoch ein sehr schönes und harmonisches. Es hat mir richtig Spaß gemacht die Geschichte von Hanna und Greg mitzuverfolgen und kann hiermit bestätigen, dass es mit Sicherheit nicht mein letzter Roman von Antje Babendererde war!

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One Response to “[Rezension] Rain Song – Antje Babendererde”

  1. Stephie Says:

    Klingt besser als ich erwartet habe, vllt kommt’s doch auf meine Wunschliste


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