[Rezension] Wake von Lisa McMann

September 3, 2010

WAKE
LISA MCMANN

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Autor: Lisa McMann
Originaltitel: Wake
Genre: Young Adult, Fantasy
Erscheinungsdatum: 03. August 2009
Seiten: 221
Verlag: Boje Verlag
ISBN: 978-3414822338

Reihe:
Wake (Rezension)

Hier bedanke ich mich nochmals beim Boje Verlag für das Rezensionsexemplar!

KURZBESCHREIBUNG
Träume, in denen man nackt durch die Stadt geht? Aus einem Hochhaus stürzt? Die hübsche Nachbarin küsst? Das hat die siebzehnjährige Janie alles schon zur Genüge gesehen – in anderer Menschen Träume. Wann immer jemand in ihrer Umgebung einschläft, kann sie seine Träume sehen. Nur kann sie niemandem davon erzählen, denn keiner würde ihr glauben. Und so lebt sie mit einer Gabe, die sie nicht will und die sie nicht kontrollieren kann. Doch dann wird sie in einen Alptraum gezogen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Zum ersten Mal ist Janie mehr als nur die Zuschauerin eines Traums. Sie ist mittendrin …

REZENSION

ERSTER SATZ
Janie Hannagan fällt das Mathematikbuch aus der Hand.

Sobald irgendjemand in Janie’s Umgebung einschläft, fällt sie selbst in einen Schlaf. Doch anstatt ihren eigenen Traum zu träumen, befindet sich dann in dem Traum des anderen Schlafenden. Deswegen versucht sie so gut es geht sich von schlafenden Menschen fernzuhalten. Doch es ist nicht einfach, denn in den alltäglichsten Situationen findet man schlafende Personen wieder. Sei es bei Jugendfahrten im Bus, die schlafende Mutter zuhause, die Pyjamaparty der eigenen besten Freundin oder im langweiligem Unterricht. Überall findet man sie vor und das ist es, was Janie Angst macht, denn die Träume der anderen sind nicht immer angenehm.
Der einzige Mensch mit dem Janie reden kann ist Carl, doch der hat ein Geheimnis vor Janie. Als sie dem Geheimnis auf die Spur kommt, steckt sie bereits viel tiefer drin, als sie glaubt. Und es beinhaltet einige Überraschungen für sie.

Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Ich hab mir nicht viel versprochen und wurde somit sehr überrascht.
Das Buch ist anders. Nicht nur der Aufbau und der Schreibstil weist darauf hin. Auch die Story, die sich hinter dem Buch verbirgt ist anders.
Und ich muss sagen, dass sie mir ausgesprochen gut gefallen hat. Ich brauchte zwar etwas Zeit, um in die Geschichte einzufinden und vor allem um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber wenn man sich an alles gewöhnt hat, dann liest sich das Buch sehr leicht.

An der Geschichte hat mir besonders gefallen, dass sie nicht überzogen ist. Denn diese Janie’s Gabe und die Träume sind richtig toll mit der Realität verknüpft und ergänzen sich richtig klasse. Ich find es gut, dass viele Alltagssituationen beschrieben sind und viele normale und jugendliche kleine Handlungen behandelt werden, die meistens vielleicht unwichtig erscheinen, aber die Story dennoch aufpeppen und sie zu etwas Besonderem machen. Mir haben diese kleinen unwichtigen, aber dennoch schönen Passagen sehr gefallen.
Spannung kommt nicht sofort auf, weil man sich erst reinfinden muss. Richtige Spannung kommt auch im Rest des Buches nicht auf, weil es eher eine entspannende Lektüre für zwischendurch ist und nicht viel Getratsch und Plauderei beinhaltet. Dennoch ist es zum Ende hin so angenehm zu lesen, dass man trotzdem immer weiterliest, auch wenn es nicht unbedingt nötig ist. Der leichte Schreibstil fesselt einen, weil man sich einfach nicht viel konzentrieren muss beim Lesen.

Janie ist ein sehr liebenswürdiger Charakter. Obwohl durch den Schreibstil eine gewisse Distanz zu den Charakteren besteht und sie unnahbar erscheinen, fühlt man dennoch mit. Sie ist sehr sympathisch und ein ansprechender Charakter.
Alle anderen Charaktere sind ebenfalls sehr interessant und bedeutend ausgearbeitet. Nicht alle scheinen eine große Rolle zu spielen, dennoch machen sie die Geschichte ästhetischer. Es macht die Geschichte runder.

Der Schreibstil ist anders! Und wenn ich anders sage, dann meine ich das auch. Er hat mich sofort an den Stil von Markus Zusak erinnert –  und ich liebe den Schreibstil von Markus Zusak.
Er ist direkt und treffend. Sie schreibt nicht viel um den heißen Brei herum, man hat jedoch immer ein deutliches Bild vor Augen. Man kann das ganze Buch über zwar keine wirklich tiefe Bindung zu den Charakteren aufbauen, dennoch sind sie einem sympathisch. Wie schon erwähnt, lässt der Autor einen auch nicht zu sehr an die Charaktere ran. Er hält eine gewisse Distanz aufrecht.
Was das alles noch um einiges verstärkt, ist der Faktor, dass das Buch eine Art Tagebuch ist. Also nicht wirklich Tagebuch, denn Janie schreibt nicht hinein. Aber es ist eine Auflistung ihrer Handlung mit jeweiligem Ort, Datum und Zeit. Es gibt ein Oberkapitel, welches in mehrere Unterkapitel unterteilt ist. In einem Kapitel gibt es dann mehrere kleine Abschnitte, die wie Tagebucheinträge aussehen. Diese Abschnitte bestehen teilweise aus kleinen aufeinanderreihenden Handlungen, die zwar nicht immer eine große Rolle spielen, aber die Geschichte interessanter gestalten.

FAZIT
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Ein leichtes Jugendbuch mit einem etwas anderm Schreibstil, das dennoch überzeugt und ich wärmstens weiterempfehlen kann! Freue mich auf die Folgebände.

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7 Responses to “[Rezension] Wake von Lisa McMann”

  1. Lisa Says:

    Heißt ihr Freund in der Übersetzung wirklich Carl? Im Original heißt er nämlich Cabel… ich war jetzt grad etwas perplex xD

    Ich stimme dir absolut zu! Mich hat auch gerade der Schreibstil fasziniert! (Und der zweite Teil ist fast noch besser).

    • booksloverin Says:

      Ja, er heißt wirklich Carl xD
      Das wundert mich aber jetzt auch ein bisschen^^


    • Das mit Carl/Cabel ist mir auch schon mal in einer Rezension aufgefallen. Total bescheuert oder? Ich weiß, Cabel ist ein ungewöhnlicher Name, aber warum zur Hölle macht man da Carl draus? Gerade im Deutschen klingt C/Karl eher nach alter Mann xP


  2. Ich liebe vor allem den Schreibstil von Lisa McMann, weil er einfach ganz viel unnötiges Geplänkel weglässt 😀 Aber schwer reinzufinden ist er am Anfang, das stimmt.
    Find ich super, dass dir das Buch so gut gefallen hat. Teil 2 fand ich ja sogar noch besser!

  3. Katha Says:

    O.O Die haben Cabel ernsthaft in Carl umbenannt?! *kopfschüttel*
    Da bin ich froh, die Reihe auf Englisch gelesen zu haben 😀 Band 2 fand ich sogar noch ein bissi besser als den ersten!^^

    Na, dann noch viel Spaß mit den Folgebänden 😀


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