[Rezension] Clockwork Angel von Cassandra Clare

September 6, 2010

CLOCKWORK ANGEL
CASSANDRA CLARE

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Autor: Cassandra Clare
Titel: Clockwork Angel
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 31. August 2010
Seiten: 476
Verlag: Walker Books
ISBN: 978-1406321326

Clockwork Angel
Clockwork Prince (Sept. 2011)
Clockwork Princess (Nov. 2012)

KURZBESCHREIBUNG
Magic is dangerous –
but love is more dangerous still

When sixteen-year-old Tessa Gray arrives in England during the reign of Queen Victoria, something terrifying is waiting for her in London’s Downworld, where vampires, warlocks and other supernatural folk stalk the gaslit streets. Friendless and hunted, Tessa seeks refuge with the Shadowhunters, a band of warriors dedicated to ridding the world of demons. Drawn ever deeper into their world, she finds herself fascinated by – and torn between – two best friends and quickly realizes that love may be the most dangerous love of all.

REZENSION

ERSTER SATZ
The demon exploded in a shower of ichor and guts.

Als Tessa’s Tante in New York plötzlich verstirbt, schickt ihr Bruder ihr ein Ticket zu ihm nach London. Doch in London kommt es zu keinem gemeinsamen Treffen, denn sie wird am Hafen von den Dark Sisters abgefangen. Diese locken sie mit zu sich ins Dark House, wo sie sie gefangen halten, für ihre Zwecke missbrauchen und sie für den geheimnisvollen Magister ausbilden. Denn dieser Magister, hält ihren Bruder gefangen und lässt ihn nur frei, wenn sie seine Anweisungen befolgt.
Bevor Tessa überhaupt versteht, was vor sich geht, steckt sie viel tiefer drin als sie glaubt, weil die Schattenjäger des Londoner Instituts auf sie aufmerksam werden. Denn Tessa scheint eine Gabe zu haben, die vor ihr noch niemand gehabt hat, und mit dieser Gabe soll sie nicht nur ihrem Bruder helfen, sondern auch den Schattenjägern unter die Arme greifen.
Dabei findet sie sich ziemlich schnell zwischen den beiden Schattenjägern Will Herondale und Jem Carstairs wieder, die beide eine gewisse Anziehungskraft auf sie ausüben.

Ich habe so lange gewartet. So lange gehofft und mich so lange gefreut. Lange habe ich auf dieses Buch hingewartet und dann hatte ich es plötzlich in meinen Händen – und zwar viel schneller, als ich gedacht hätte. Sofort habe ich mich daraufgestürzt und habe mir beim Lesen Zeit gelassen, weil ich es nicht sofort auslesen wollte. Auch wenn es manchmal echt schwerfiel, denn das Buch ist großartig, wie ich es mir erhofft hatte.
Ich muss sagen, dass ich Anfangs teilweise ein wenig enttäuscht war, weil ich mir zu viel erhofft hatte. Viel zu schnell habe ich mir die Action von den vorigen Büchern und die Spannung und vorallem Romantik gewünscht, was aber im Laufe des Buches immer zurückgeschoben wird und mehr in der zweiten Hälfte auftaucht. Zum Ende hin war es deswegen umso schwerer das Buch aus den Händen zu legen und es nicht einfach schnell wegzulesen.

Die Story beginnt, muss ich leider gestehen, etwas langatmig. Also nicht wirklich langatmig, sondern eher etwas unspektakulär und ich würde sogar sagen langweilig. So empfand ich es jedenfalls. Aber dann kam auch schon Will und die Geschichte kam in Schwung. Zwar immer noch nicht so, wie ich es mir erhofft hatte, aber es wurde langsam.
Aber wenn sie dann angefangen hat, dann richtig. Ab der Hälfte war ich dann wieder richtig drin und hab nur noch mitgefiebert.
Zurück zur Story. Denn die ist ganz schön anders. Ich meine – hallo? – Roboter-Monster im viktornianischem London? Wenn das nicht verrückt ist. Aber auch gut! Das muss ich sagen. Es hat mich anfangs ehrlichgesagt skeptisch gemacht. Aber es ist toll umgesetzt, deswegen gibt es keinen Grund zur Sorge. Das hat Cassandra Clare nämlich toll geschafft!
Mehr möchte ich zur Story auch nicht sagen, denn es ist meiner Meinung nach besser, wenn man sich einfach überraschen lässt. Ich wusste nämlich auch nicht viel als ich es angefangen habe, außer die Kurzbeschreibungen der Charaktere, die man sich auf der Homepage von Cassandra Clare durchlesen konnte.

Muss ich zu den Charakteren eigentlich noch was sagen? Da hat Cassandra Clare wieder tolle Arbeit geleistet. Tessa ist ein richtig sympathischer Hauptcharakter, mit der ich mich besonders identifizieren konnte aufgrund ihrer Liebe zu Büchern. Durch die vielen Buchnamen die Clare in CLOCKWORK ANGEL erwähnt, habe ich richtig Lust bekommen mir mal die ein oder andere Lektüre zu kaufen, um mir selbst ein Bild zu machen. Vor allem, weil die meisten auch im viktorianischem Zeitalter spielen.
Und bevor ich zu den anderen Charaktere wandere, will ich jetzt erstmal aussprechen, dass ich wohl zur Fraktion Team Will gehöre. Wieso? Weil Will großartig ist! Er hat mich wegen seiner sarkastischen Art zwar wirklich manchmal an Jace erinnert, aber trotzdem ist er anders. Noch ein wenig mehr Badboy, aber trotzdem charmant. Aber davon muss man sich selbst ein Bild machen.
Das heißt aber nicht, dass mir Jem nicht gefallen hat. Denn der ist auch süß, aber dennoch das Ebenbild zu Will. Trotzdem ein eigener toller Charakter, den ich richtig gut leiden kann!
Was ich noch super finde, ist, dass Cassandre Clare die MORTAL INSTRUMENTS mit der neuen Reihe THE INFERNAL DEVICES verbindet. So trifft man auf alte Charaktere wieder. In dem Buch ist es zum Beispiel Magnus Bane. Einer der tollsten Charaktere aus THE MORTAL INSTRUMENTS, darf der Leser mal aus einer anderen Perspektive erleben – und zwar als Gentleman in London. Toller Abwechslung!
Die Nebencharaktere sind ebenfalls interessant ausgearbeitet, auch wenn man noch nicht viel über sie erfahren hat. Aber dies dürfte sich in den nächsten Bänden ändern.

Was ich nochmals erwähnen muss, und womit Cassandra Clare bei mir erneut einen Pluspunkt kassiert hat, ist die Kulisse. Viktorianisches London. Wirklich, Clare? Ich liebe es. Als ich das ganz am Anfang erfahren habe, wusste ich, dass ich dieses Buch haben muss. Ich meine, die Frau haut eine meiner Lieblingsmetropolen raus nach der anderen. Erst New York, dann London im viktorianischem Zeitalter! Das konnte nur gut werden!

Was ich noch als wichtig empfinde, ist das Buchcover.  Wie toll das Cover doch ist! In echt ist es noch schöner – wirklich. Deswegen kauft euch die englische Ausgabe! Aber ich würde jedem raten, der wie ich, Knicke im Bücherrücken und sonstige Misshandlungen an Büchern hasst, eine andere Ausgabe zu kaufen. Diese Ausgabe sieht aus, als wäre sie bereits über zehn Jahre alt und als ob ich sie fünfzig mal gelesen hätte. Deswegen werde ich mir sehr wahrscheinlich noch die gebundene Ausgabe zulegen, weil ich das so nicht haben kann.

Im Großen und Ganzen konnte mich CLOCKWORK ANGEL vollends überzeugen – trotz der kleinen Anfangsschwierigkeiten. Denn das haben die anderen Pluspunkte alle weg gemacht!

FAZIT
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Ein toller Auftakt einer neuen Geschichte über die Schattenjäger zur viktorianischen Zeit in London! Ich liebe diese Welt voller Magie und Romantik.

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