[Rezension] Silberlicht von Laura Whitcomb

September 30, 2010

SILBERLICHT
LAURA WHITCOMB

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Autor: Laura Whitcomb
Originaltitel: A Certain Slant of Light
Genre: Fantasy, Romance
Erscheinungsdatum: 11. März 2010
Seiten: 310
Verlag: Pan Verlag
ISBN: 978-3426283288

Hier bedanke ich mich nochmals beim Pan Verlag für das Rezensionsexemplar!

KURZBESCHREIBUNG
Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer „Bewahrer“, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt…

REZENSION

ERSTER SATZ
Jemand sah mich an; ein seltsames Gefühl, wenn man tot ist.

Helen ist tot – aber irgendwie auch nicht. Sie existiert. Zwar nicht als Mensch, dennoch als Licht. Keiner kann sie sehen, nur ihre Beschützer können sie fühlen und da es sich bei ihren Beschützern fast immer um Künstler handelt, ist sie eine Art Muse für sie.
Ihr neuer Beschützer ist Lehrer an einer Schule und als Helen eines Tages merkt, wie ein Junge sie im Unterricht beobachtet, bekommt sie Angst. Denn eigentlich ist sie für Menschen unsichtbar und sie kann sich nicht erklären, wie der Junge sie angesehen haben kann.
Es stellt sich heraus, dass der Junge namens James ebenso verstorben ist wie sie, und als Licht auf der Welt blieb. Doch im Gegensatz zu ihr, hat James es geschafft sich einen neuen leeren Menschenkörper zu besorgen in dem er sich eingenistet hat.
Als James und Helen sich ineinander verlieben, sich aber nicht berührern können, beschliessen sie einen leeren Körper für Helen zu finden. Doch die Suche stellt sich als sehr schwer heraus, denn die Familie des leeren Menschen kann man sich nicht aussuchen und dabei trifft Helen nicht auf die besten Lebensvorraussetzungen…

Mit Silberlicht hat die Autorin Laura Whitcomb ein sehr poetisches und rührendes Buch geschaffen. Es ist eine etwas andere Liebesgeschichte, die in den Bann zieht und mit Helen und James mitfühlen lässt. Man fühlt sich den Charakteren sehr verbunden und durch die wirklich großartig beschriebenen Gefühle, fühlt man sich ein wenig verzaubert und man wünscht sich nicht anderes als ein Happy-End für die beiden Hauptprotagonisten.

Mich hat das Buch nicht losgelassen. Die Geschichte ist einfach traumhaft und irgendwie auch schrecklich zugleich wenn man an die Verbannung von Helen und James auf der Erde denkt, die anscheinend die einzigen zwei Personen ihrer Spezies sind und sich auf keinen anderen als auf sich selbst verlassen können. Sie haben nur sich selbst. Und genau deswegen versuchen sie das beste aus ihrer Situation zu machen und verlieben sich dabei unsterblich ineinander und die Geschichte ist einfach so spannend und romantisch geschrieben, dass man sie nur schwer zur Seite legen kann.

Helen ist ein sehr liebeswerter Charakter. Ihr Handeln ist immer nachvollziehbar und nie an den Haaren herbeigezogen. Genauso wie James, der einem mit seinem alten Akzent und seine Art zu sprechen und zu schreiben schnell ans Herz wächst.
Doch fast genauso toll wie die Hauptprotagonisten selbst, sind die kleinen wichtigen Nebencharaktere, wie zum Beispiel die Familien der leeren Körper in denen die beiden zu leben beginnen. Besonders der ‚Bruder‘ von James, der anfangs eigentlich sehr hart und brutal rüberkommt, sorgt sich nur um die Gesundheit seines Bruders und möchte das Beste für ihn, auch wenn er das nicht immer auf leichtestem Wege preisgibt.

Der Schreibstil ist wunderschön! Er ist leicht poetisch und liest sich wirklich großartig. Er ist wirklich eine der beeindruckendsten Aspekte im Buch und macht es mit Sicherheit zu etwas besonderem. Ich kann da der Autorin nur großes Lob aussprechen, vorallem weil es sich um ihr erstes Werk handelt!

FAZIT
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Ein sehr schöner Roman über eine übernatürliche Liebe, der jedoch noch andere wichtige Themen anspricht wie die eigene Familie, den Tod und was danach folgt. Ich kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen.

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