[Rezension] Meridian von Amber Kizer

März 10, 2011

MERIDIAN
AMBER KIZER

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Autor: Amber Kizer
Originaltitel: Meridian
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 05. Oktober 2009
Seiten: 352
Verlag: Pan Verlag
ISBN: 978-3426283011

Reihe:
Meridian (Rezension)
Wildcat Fireflies (July 2011)
Speed of Light (Summer 2012)
Counting Tens (Spring 2013)

KURZBESCHREIBUNG
Berührend, magisch, ungewöhnlich »Mein Name ist Meridian. Ich gehöre leider nicht zu den Mädchen, die man gerne zu Geburtstagsfeiern einlädt – denn obwohl ich es ganz sicher nicht will, muss ich mein Leben mit dem Tod teilen. Ich bin eine Fenestra: Durch mich gelangen die Seelen der Verstorbenen in den Himmel. Aber davon wusste ich nichts, bis ich sechzehn Jahre alt wurde – und plötzlich in großer Gefahr schwebte …«

REZENSION

ERSTER SATZ
Die Insekten waren die Ersten, die zu mir kamen; am Morgen, nachdem meine Eltern mich aus dem Krankenhaus nach Hause brachten, mussten sie die toten Ameisen aus meinem Tragekörbchen entfernen.

Als Meridian eines Tages auf dem Nachhauseweg einen Unfall miterlebt, schicken ihre Eltern sie urplötzlich zu ihrer Tante. Mit einem Bus soll sie alleine zu ihr fahren und darf sich für eine Zeit nicht mehr bei ihrer Familie melden. Sie weiß, dass etwas vor sich geht, aber sie kann sich einfach nicht erklären was. Hinzu kommt, dass Meridian kein normaler Mensch ist, denn Insekten und Tiere kommen zum Sterben immer wieder zu ihr, was ihr Angst einflößt und sie zur Außenseiterin macht. Doch bei ihrer Tante findet sie heraus, was es mit dieser Sache auf sich hat – Meridian ist eine Fenestra, wie auch schon ihre Tante, und sie sind dafür zuständig, die Seelen nach ihrem Tod in den ‚Himmel‘ zu führen. So weit so gut, wären ihre Tante und sie von den Kirchenangehörigen nicht verhasst im Dorf, die glauben, ihre Tante wäre vom Teufel besessen. Und wären da nicht noch die Abernocti, die versuchen die Fenestra auf ihre Seite zu bringen.
Doch zum Glück ist Meridian nicht alleine, sondern der junge ‚Hausmann‘ Tens wohnt ebenfalls bei ihnen, der sich um den gesamten Haushalt kümmert und sich um die Tante sorgt. Das Trio ist gewappnet vor den Angriffen der Außenstehenden und Meridian beginnt immer mehr Gefühle für Tens zu entwickeln…

Ich wollte das Buch unbedingt haben, doch dann ist es in meinem SuB irgendwie untergegangen. Ich habe mir sehr lange vorgenommen es zu lesen. Als ich es dann getan habe, war ich nicht so angetan. Die Geschichte zieht sich die ersten paar Kapitel sehr und war für mich auch ein wenig uninteressant muss ich sagen. Doch später steigert sich die Handlung und die Stimmung wird besser und ich hatte letztendlich richtig viel Spaß beim Lesen.

Meridian ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie ist nicht einer der starken Protagonistinnen, die immer einen sarkastischen Spruch auf der Zunge haben, sondern ein wenig unsicher, aber dennoch süß. Sie versucht sehr Tens‘ Aufmerksamkeit auf sich zu richten, was ihr nicht immer gelingt und wenn er was bissiges zu ihr sagt, dann trifft sie das auch sehr.
Tens ist dagegen ein sehr starker Charakter. Er ist derjenige, der Meridian immer Mut macht und ihr aus ihrer Unsicherheit hilft, auch wenn er Anfang sehr abweisend zu ihr ist. Aber es entwickelt sich sehr schnell eine Verbindung zwischen ihnen, was mich ehrlichgesagt ein wenig gestört hat, da es bei Meridian zum Beispiel schon sehr schnell zur Verliebtheit kommt. Ihre Tante spricht sogar schon von richtiger Liebe, was mich einfach nur irritiert hat.
Die Tante ist dagegen ein sehr humoristischer Charakter. Sie peppt die Geschichte sehr auf, da sie immer einen lustigen Kommentar zu sagen hat und den beiden immer zur Seite steht. Ich empfinde sie als sehr sympathisch.
SPOILER. Deswegen glaube ich leider auch, dass die heitere Stimmung in den folgenden Bänden nachlassen wird, da die Tante letztendlich verstorben ist. Aber vielleicht irre ich mich auch, immerhin handelt es sich um drei weitere Bände und es können ja immer noch Charaktere dazukommen. SPOILER ENDE.

Der Schreibstil ist sehr leicht. Mir hat er jetzt nicht soo gefallen, was aber eher daran liegt, dass Amber Kizer sehr abgehackt schreibt. Damit meine ich, dass sie die Geschichte noch viel mehr hätte ausbauen können und ich einfach das Gefühl hatte, dass alles viel zu schnell geschieht (genauso wie die Liebesgeschichte). Auch die Gefühle kommen teilweise sehr kurz und werden in zwei/drei Sätzen einfach ‚abgearbeitet‘, was mich schon gestört hat.

Letztendlich finde ich aber, dass es eine sehr schöne Geschichte ist, weil sie mal wieder was anderes präsentiert und nicht den üblichen Fantasy-Kram. Die Geschichte um die Fenestrae finde ich sehr interessant und ich freue mich auf die restlichen Bücher über Meridian und Tens, dennoch hoffe ich, dass die nächsten Bände noch ein wenig mehr ausgearbeitet sind.

FAZIT
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Ein guter Auftakt zu einer etwas anderes Fantasygeschichte. Dennoch sollte man seine Erwartungen nicht zu hoch schrauben, da ich glaube das sie nicht jedermanns Fall ist und auch ich Schwierigkeiten hatte in die Geschichte reinzukommen. Ich würde sie Fantasy-Liebhabern jedoch empfehlen!

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