[Rezension] XVI von Julia Karr

März 28, 2011

XVI
JULIA KARR

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Autor: Julia Karr
Titel: XVI
Genre: Dystopie, Young Adult
Erscheinungsdatum: 06. Januar 2011
Seiten: 325
Verlag: Speak
ISBN: 978-0142417713

KURZBESCHREIBUNG
Nina Oberon’s life is pretty normal: she hangs out with her best friend, Sandy, and their crew, goes to school, plays with her little sister, Dee. But Nina is 15. And like all girls she’ll receive a Governing Council-ordered tattoo on her 16th birthday. XVI. Those three letters will be branded on her wrist, announcing to all the world-even the most predatory of men-that she is ready for sex. Considered easy prey by some, portrayed by the Media as sluts who ask for attacks, becoming a „sex-teen“ is Nina’s worst fear. That is, until right before her birthday, when Nina’s mom is brutally attacked. With her dying breaths, she reveals to Nina a shocking truth about her past-one that destroys everything Nina thought she knew. Now, alone but for her sister, Nina must try to discover who she really is, all the while staying one step ahead of her mother’s killer.

REZENSION

ERSTER SATZ
„Nina, look.“

Nina Oberon ist 15 und sie hat große Angst vor ihrem 16. Geburtstag, weil es für sie bedeuten würde, dass sie dann ein Tattoo mit der Aufschrift XVI auf ihrem Handgelenk bekommt und sie dann ein ‚Sex-teen‘ ist. Die Regierung hat dann das Recht, bestimmte ‚Sex-teens‘ für ihr FeLS-Programm zu wählen, was bedeuten würde, dass es allen Männern erlaubt wäre mit ihr Sex zu haben – auch gegen ihren Willen. Ihre beste Freundin Sandy ist begeistert von FeLS, weil es für sie bedeuten würde, dass sie die Möglichkeit hat in der Gesellschaft in ein höheres ‚tier‘ zu steigen und sie nicht mehr in der Unterschicht leben muss. Nina dagegen hält nichts von dem Programm und ist ihrer Mutter sehr dankbar, dass sie sie mit einem Vertrag aus dem Programm kaufen möchte, doch es kommt alles anders, als Nina’s Mutter ermordert wird und Nina zu ihren Großeltern ziehen muss und sie und ihre Schwester Dee plötzlich in größter Gefahr schweben… denn ihre Mutter hatte ein Geheimnis und hinter dieses möchte Nina kommen.

Ich war sehr gespannt auf das Buch, denn die Inhaltsangabe hört sich  spannend und einzigartig an. Doch leider wurde ich enttäuscht, weil ich mir was vollkommen anderes vorgestellt habe und diese Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Nachdem man die Inhaltsangabe gelesen hat, erwartet man eigentlich eine Geschichte über das ‚Sex-teen‘-System, wie die Protagonisten damit umgehen, was sie davon halten und überhaupt was Nina’s Familie damit zu tun hat. Doch leider muss ich sagen, dass dieses ganze ‚Sex-teen‘ sehr in den Hintergrund gedrängt wird und es mehr um das Geheimnis von Nina’s Familie geht. Natürlich wird dieses System erwähnt – oft sogar- weil Nina’s beste Freundin Sandy verrückt nach diesem Programm ist und unbedingt ein ‚Sex-teen‘ sein möchte. Doch das, was eigentlich das Hauptthema sein sollte, ist leider nur ein kleiner Teil der Geschichte und wird meiner Meinung nach nicht richtig beleuchtet sondern sehr doof abgearbeitet und die Lösung am Ende ist einfach unzufriedenstellend. Ich hätte mir den Kernpunkt mehr auf dem System gewünscht, als auf dem Geheimnis der Familie, aber gut, man kann ja nicht alles haben. Doch leider fand ich diese ganze Familien-Geschichte auch nicht so atemberaubend. Es war unterhaltsam, aber einfach nicht spannend genug, vor allem weil das Ende sehr vorhersehbar ist. SPOILER Ich meine… es war jetzt nicht sooo schwer herauszufinden, wer der Mörder der Mutter ist. Ich meine mehr Verdächtige gab es ja auch nicht. SPOILER ENDE

Dann die Charaktere, von denen ich finde, dass viele von ihnen sehr oberflächlich gehalten sind – vor allem Nina’s männlichen Freunde wie Derek und Mike. Nina dagegen finde ich sehr authentisch, genauso wie ihre Familie und Sandy, auch wenn die ein wenig übertrieben rübergebracht wurde, aber sie hat dennoch sehr zur Unterhaltung beigetragen.
Die Liebesgeschichte zwischen Nina und Sal dagegen hat mich nicht besonders gereizt. War zwar schön anzusehen, fand ich jetzt aber nicht außergewöhnlich.

Der Schreibstil von JULIA KARR ist angenehm. Er ist leicht zu lesen und sie hat Nina’s Gefühle gut rübergebracht. Ich find ihn jetzt nicht besonders, aber schlecht ist er auch nicht.

Zum Ende muss ich noch sagen, dass ich die Auflösung nicht besonders spannend finde. Ich hab mich während des Lesens andauernd gefragt, ob das schon alles sei. Das endgültige Ende empfinde ich dann aber als sehr angebracht und finde, dass es kein weiteren Band braucht, weil es so schon schön ‚gelöst‘ ist, auch wenn es noch einige offene Fragen gibt, aber irgendwie hat es so seinen Reiz. Für mich muss man keinen zweiten Band schreiben, obwohl ich ihn lesen würde, weil ich Buchreihen generell beende.

FAZIT
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Eine tolle Grundidee, die meiner Meinung nach einfach nicht gut umgesetzt wurde, weil das Hauptthema ein anderes ist, als erwartet. Deswegen vergebe ich nur drei Sterne.

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2 Responses to “[Rezension] XVI von Julia Karr”

  1. Pia Says:

    Also ich würde das Buch noch gerne lesen, schade, dass es dir nicht so sehr gefallen hat. Hast du vielleicht Lust, nochmal was zu tauschen? *zwinker* xD

    • booksloverin Says:

      Mh. Tauschen vielleicht nicht direkt, weil ich es jetzt nicht soo schlimm fand, um es einzutauschen c: Aber ich kann es dir gerne leihen^^


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