MOCKINGJAY
SUZANNE COLLINS

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Autor: Suzanne Collins
Deutscher Titel: Tribute von Panem, Flammender Zorn
Genre: Sci-Fi, Fantasy
Erscheinungsdatum: 25. August 2010
Seiten: 448
Verlag: Scholastic
ISBN: 978-1407109374

Reihe:
Tödliche Spiele
// Hunger Games (Rezension)
Gefährliche Liebe // Catching Fire (Rezension)
Flammender Zorn // Mockingjay (Rezension)

KURZBESCHREIBUNG
Against all odds, Katniss Everdeen has survived the Hunger Games twice. But now that she’s made it out of the bloody arena alive, she’s still not safe. The Capitol is angry. The Capitol wants revenge. Who do they think should pay for the unrest? Katniss. And what’s worse, President Snow has made it clear that no one else is safe either. Not Katniss’s family, not her friends, not the people of District 12.

REZENSION

SPOILER

ERSTER SATZ
I stare down at my shoes, watching as a fine layer of ash settles on the worn leather.

Mit MOCKINGJAY habe ich eigentlich einen gelungenen finalen Band erwartet, der mit den ersten beiden mithalten kann, doch leider wurden meine Erwartungen in so vielen Punkten enttäuscht, dass ich lange über meine Punktzahlvergabe nachgedacht habe. Letztendlich habe ich mich sogar für zwei Punkt entschieden …

Die Geschichte ist meiner Meinung einfach öde. Nach zwei grandiosen Büchern, verstehe ich einfach nicht, wie man so einen langweiligen Finalband schreiben kann. SUZANNE COLLINS hat mich mit TÖDLICHE SPIELE in eine so spannende und emotionale Geschichte geführt, dass ich einfach nicht verstehe, wie man eine Geschichte so beenden kann, wo man doch so viel hätte daraus machen können. Ich finde die Grundidee sogar sehr gut! Ich glaube auch, dass es mir gefallen hätte, wenn es an der Umsetzung nicht gescheitert wäre. Mich hat die Geschichte ein wenig gelangweilt, da sich die Story sehr zieht. Es kommt keine Spannung auf und ich habe die ganze Zeit nur so schnell weitergelesen, weil ich meine Hoffnung einfach nicht aufgeben wollte und andauern dachte, dass COLLINS mich gleich mit einer Wendung umhauen wird, wie sie es schon in den ersten Büchern getan hat. Aber davon hab ich leider nichts mehr gespürt, den der Zauber war für mich irgendwann verschwunden, auch wenn ich ziemlich lange gehoffe habe und es teilweise nicht wahrhaben wollte. Irgendwann fünfzig Seiten vorm Ende, habe selbst ich die Hoffnung aufgegeben und wollte einfach wissen, wo das alles endet.

Der Charaktere haben mich auch sehr viele enttäuscht. Vor allem mit Katniss konnte ich die gesamte Zeit nicht warm werden. Den Vogel hat sie letztendlich am Ende abgeschossen, als sie für ein weiteres Hungerspiel gestimmt hat. Ich dachte ich les‘ nicht richtig. Einzig allein, als sie am Ende wegen Prim’s Tod geweint und ihre Katze angeschrien hat, hatte ich Tränen in den Augen, weil die Szene mich wirklich berührt hat. Das ist die Szene, die ich die ganze Zeit im Buch erwartet habe, weil sie doch irgendwann mal ihre Gefühle zeigen musste – sie konnte doch nicht andauernd der starke Mockingjay sein. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sie so einiges kalt gelassen hat, vor allem was Finnick’s Tod angeht, bin ich sehr enttäuscht. Die Szene war meiner Meinung nach sowieso schon billig ‚abgearbeitet‘, aber dann habe ich wenigstens auf eine emotionale Szene von Katniss gehofft, aber es kam einfach nichts.
Gale ist da auch so eine Sache. Ich mag ihn immer noch – selbst nach dem Ende. Deswegen kann ich SUZANNE COLLINS leider auch nicht verzeihen, wie sie es mit ihm zu Ende gebracht hat ;D Ich meine… ich hab mich echt ins Gesicht gespuckt gefühlt, als ich gelesen habe, dass sie ihn einfach ins 2. Distrikt gesteckt hat und er seine beste Freundin und eigentliche ‚Liebe‘ hat in ihrem Leid alleine gelassen. Obwohl mir Katniss auf die Nerven geht, finde ich das ihr gegenüber nicht fair c; Ich verstehe, dass ihre Freundschaft einen riesigen Bruch erlitten hat, immerhin hat er diese Bombe gebaut die Prim umgebracht hat. Aber als Team Gale ist man da irgendwie enttäuscht ;D
Der einzige Charakter, den ich wirklich noch richtig mag, ist Haymitch. Haymitch ist einfach Haymitch geblieben und das hat mir die Lesestunden manchmal auch echt versüßt.

Die Liebe – fällt ja mal ganz in den Hintergrund. Okay, es ist Krieg und da fällt sowas mal weg, aber eigentlich geht es ja seit dem ersten Band um Katniss und Peeta. Ob sie sich bekommen oder ob einer jetzt sterben muss oder ob … ob… ob… Tolle Story, die einfach wage weitergeführt wird. Ich selbst bin/war ja eigentlich für Gale, aber wenn dieses ganze Katniss/Peeta-Ding vernünftig durchgeführt worden wäre, wäre ich sogar zufrieden gewesen. Doch ich habe während des Lesen ein kein einziges Mal das Gefühl gehabt, dass Katniss wirklich eine Chance hatte sich zwischen Gale und Peeta zu entscheiden. Irgendwie wurde ihr das alles ‚aufgetragen‘ mit der ganzen Hungerspiel-Sache und sie waren einfach aneinandergekettet. Vor allem am Ende geht alles zu schnell. Man erfährt nicht, wie Peeta es schafft von seiner ‚Krankheit‘ loszukommen und sich wieder an alles zu erinnern, trotzdem möchte er mit Katniss zusammensein und das tun sie dann auch eben mal. Völlig unverständlich.

Der Schreibstil ist ein Pluspunkt – würd ich sagen. Ich mochte ihn ja schon in den ersten beiden Büchern und er hat sich auch nicht verschlechtert oder so. Nur die Spannung kommt einfach nicht rüber, genauso wenig wie Katniss‘ Gefühle. Aber er ist immer noch einzigartig und das gefällt mir.

Im Großen und Ganzen bin ich einfach nur enttäuscht, denn ich habe mir so viel versprochen. Mir kommt die Geschichte einfach nicht richtig ausgearbeitet vor… aber ich glaube jetzt habe ich genug gemeckert ^^ Ich rechne sowieso mit einigen Kommentaren, die mir gleich wiedersprechen werden (; Für Diskussionen bin ich also sehr gerne offen c:

FAZIT
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Ich möchte dazu eigentlich nicht mehr viel sagen, außer das ich den letzten Band gezielt weglassen werde, sollte ich die Reihe nochmals lesen wollen. Da finde ich nämlich den Cliffhänger vom zweiten Band viel besser, als das Ende, das mir geboten wurde.

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DÄMONENHERZ
JULIA TALBOT

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Autor: Julia Talbot
Titel: Dämonenherz
Genre: Paranormal Romance
Erscheinungsdatum: 02. März 2010
Seiten: 398
Verlag: Marion von Schröder Verlag
ISBN: 978-3547711653

Hiermit bedanke ich mich beim Marion von Schröder Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

KURZBESCHREIBUNG
Als Anna sich in den schönen, geheimnisvollen Carl Weller verliebt, ahnt sie nicht, in welche Gefahr sie sich begibt. Denn Carl darf nicht lieben. Um Macht und Reichtum zu erlangen, hat er vor Generationen seine Seele einem Dämon versprochen. Kann er erlöst werden? Kann Anna ihn und sich retten?

REZENSION

ERSTER SATZ
Anna Sternberg wusste nicht, warum im einundzwanzigsten Jahrhundert immer noch Kopfsteinpflaster existierte.

Als Anna Sternberg von einer alten Schulfreundin für einen Job angeheuert wird, fühlt sie sich kleiner als je zuvor. Während sie mit ihrer besten Freundin in einem alten Büro hockt, hat ihre Schulfreundin Sanderine es zu etwas gebracht. Sie ist wunderschön, trägt die teuersten Designerklamotten und hat Kontakt zu den besten Geschäftsleuten auf der ganzen Welt. Obwohl sie stinkreich ist, möchte sie Anna’s kostenlose Unterstützung und diese stimmt niedergeschlagen zu. Als sie daraufhin im Café mit ihrer Freundin auf einen sehr attraktiven, aber dennoch unfreundlichen Mann im Anzug trifft, der einem Paparazzi die Kamera aus der Hand schlägt und sie dabei beschädigt, hätte sie nie im Leben gedacht, dass es sich dabei um den Milliönar Carl Weller handelt. Er ist einer der größten Geschäftsleute in ganz Europa, welcher auch mit Sanderine verhandelt. Was Anna nie zu Träumen gewagt hätte passiert, als Carl Weller sie zu einem Vorstellungsgespräch für die Stelle als seine Assistentin bittet. Doch dabei schließt Anna einen Pakt mit dem Dämon…

Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Schon der Anfang ist recht unspektakulär und ich bin sehr schlecht in die Geschichte reingekommen. Am Anfang passiert nichts, bei dem ich mir dachte: ‚Wow! Lies weiter, du musst unbedingt wissen wie es weitergeht!‘. Deswegen brauchte ich auch so lange um das Buch zu beenden bzw. es überhaupt richtig zu beginnen. Aber gut, ich habe es nun zuende gelesen und muss sagen, dass es sich bis zum Ende hin wirklich gesteigert hat. Bis zur 100. Seite war es zwar noch so Lala, aber danach hab ich mich wenigstens eingefunden und auch gefallen an der Hauptprotagonistin gefunden, was ein wenig Zeit auf sich genommen hat. Der männliche Hauptprotagonist wird nach und nach interessanter, vor allem weil später auch aus seiner Erzählperspektive erzählt wird und man mehr über ihn und seine Gefühle, Gedanken und auch seine Vergangenheit herausfindet. Dadurch wird die Handlung auch umso spannender und es hielt mich davor ab, doch wieder zu einem anderem Buch zu greifen und dieses weiterzulesen, um mehr über sein Geheimnis zu erfahren. Es hat im Mittelteil wirklich Spaß gemacht. Dennoch muss ich auch sagen, dass es auch nur auf dieser Ebene bleibt. Die Spannung hat mich nicht gefangen, sondern die Handlung plätschert nur so dahin. Es konnte mich zum Ende hin einfach nicht mehr fesseln und ich dachte mir nur noch, dass ich es jetzt einfach schnell beende und schaue was am Ende passiert. Ja – und das Ende ist okay. Nicht mehr, was ich leider sehr schade finde, weil der Mittelteil echt gut ist und das Ende einfach durchschnittlich.

FAZIT
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Eine gute Idee, meiner Meinung nach aber nicht allzu gut verarbeitet, weil die Spannung und der Ansporn zum Lesen fehlt.

DAS HERZ DER NACHT
ULRIKE SCHWEIKERT

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Autor: Ulrike Schweikert
Originaltitel: Das Herz der Nacht
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 07. Oktober 2009
Seiten: 478
Verlag: Egmont Lyx
ISBN: 978-3802582233

Hier bedanke ich mich nochmals beim Egmont Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar!

KURZBESCHREIBUNG

Wien im 19. Jahrhundert. In den Salons des Hofadels und der schönen Fürstin Therese Kinsky wird der Vampir András Petru Báthory von den Damen umschwärmt. Da erschüttert eine grausame Mordserie die Kaiserstadt, und András gerät unter Verdacht. Die Schlinge zieht sich zu. Als es fast zu spät ist, erkennt er, dass nicht nur seine Existenz auf dem Spiel steht. Ein Wettlauf beginnt, um die zu retten, die er liebt.

REZENSION

Erster Satz
Stille senkte sich über das Paradeisgartel, wie die Wiener diesen Ort noch immer nannten, obwohl die Löwelbastei samt Kaffeehaus und dem ursprünglichen Garten längst abgebrochen worden waren und der neue Park an dieser Stelle nun Volksgarten hieß.

Der Roman ‚Das Herz der Nacht‘ von Ulrike Schweikert handelt von dem Vampir András Petru Bathory und ist ein Fantasyroman mit historischen Elementen. Die Reise geht in das Wien des 19. Jahrhunderts und bietet jede Menge historische Einblicke.

Die Autorin schafft mit ihrem Schreibstil und ihren detailgetreuten Beschreibungen ein geradezu lebendiges Wien. Sie beschreibt die Umgebung so genau, dass man sofort in die Geschichte eintaucht. Der Schreibstil der Autorin, der ebenfalls sehr gut zum 19. Jahrhundert passt, spielt ebenfalls eine große Rolle. Durch die vornehme Ausdrucksweise fühlt man sich der Zeit viel näher und kann sich besser hineinversetzten. Dennoch muss ich sagen, dass mich die ewigen Ortbeschreibungen nach einiger Zeit ziemlich gelangweilt haben, da sie manchmal fast Seitenlang waren. Die Handlung hat sich dadurch etwas gezogen und fesselte mich im Nachhinein nicht mehr.

Interessant find ich vor allem die Charaktere im Roman. Sophie, die Tochter von Karoline, find ich im ganzen Roman am erstaunlichsten. Die Geschichte des Mädchens hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und am meisten berührt. Ihr reifes und vor allem starkes Verhalten, für so ein junges Mädchen, hat mich besonders fasziniert. Ihre Beziehung zum Vampir András find ich ebenfalls sehr interessant. Der Charakter der Fürstin Kinsky hat mir dagegen weniger gefallen. Obwohl auch ihr Charakter mit sehr viel Sorgfalt ausgearbeitet wurde und sehr tiefgründig ist, kann ich mich nicht richtig mit ihr anfreunden. Mich hat die Beziehung zwischen András, Karoline und Sophie mehr in Leselaune versetzt, als die zwischen der Fürstin und dem Grafen Báthory, aber das ist auch eher Geschmackssache.

FAZIT
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Eigentlich ein guter Vampirroman, mit tollen historischen Beschreibungen, der mich jedoch außgrund der Langatmigkeit so gar nicht beeindrucken konnte, da der Lesespaß wegfiel. Weniger der eigentlich tollen Beschreibungen hätte dem Buch besser getan.