WENN ICH BLEIBE
GAYLE FORMAN

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Autor: Gayle Forman
Deutscher Titel: Wenn ich bleibe
Originaltitel: If I Stay
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 18. April 2011
Seiten: 304
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442377275

Leseprobe WENN ICH BLEIBE
Leseprobe LOVESONG

KURZBESCHREIBUNG

Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur klassischen Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert?
Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht schließlich vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?

REZENSION

ERSTER SATZ
Ich wache auf und sehe, dass der Rasen vor unserem Haus von einer dünnen Decke aus pudrigem Weiß überzogen ist.

Mia ist siebzehn und steht vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens. Bleibt sie bei ihrer Familie und ihrem Freund Adam in Oregon oder geht sie mit ihrem Cello nach New York auf eine der besten Musikschulen im Land? Doch bevor Mia diese Entscheidung treffen muss, kommt es anders als erhofft, denn auf dem Weg zu den Freunden ihrer Eltern, wird Mia mit ihren Eltern in einen schlimmen Autounfall verwickelt. Mia überlebt, doch was ist mit den anderen? Und plötzlich hat Mia eine viel wichtigere Entscheidung zu treffen…

WENN ICH BLEIBE ist ein Buch, dass einen nicht mehr so schnell loslässt. Es beschäftigt sich mit einem sehr ernsten Thema, welches GAYLE FORMAN sehr gut zum Ausdruck bringt. Das ganze Buch besteht aus verschiedenen Abschnitten aus Mias Leben, die kreuz und quer eingeworfen werden und alle von anderen Themen handeln, die aber nach und nach ein Bild von Mia ergeben. Das ist eigentlich das besondere an dem ganzen Buch. Es wechselt immer wieder die Perspektive zwischen der gegenwärtigen Mia und den vielen Geschichten über sie in der Vergangenheit. Die vergangenen Geschichten sind dabei keine superspannenden Abenteuer, sondern ganz normale alltägliche Familiengeschichten und Erlebnisse mit ihrer besten Freundin Kim und ihrem Freund Adam, die jedoch so warm und herzlichst von GAYLE FORMAN geschildert werden, sodass man sich einfach wohl fühlt.

Die Charaktere in WENN ICH BLEIBE sind mir allesamt sehr sympathisch. Vor allem aber Mias Familie hat es mir angetan. Sie sind alle mit so vielen Details und mit so viel Liebe ausgearbeitet, dass es richtig Spaß gemacht über sie zu Lesen. Aber auch Adam und Kim, die beide so verschieden sind, ergeben zusammen mit Mia ein völlig gegesätzliches Trio. Man merkt beim Lesen einfach, dass GAYLE FORMAN sehr viel Wert auf die Charaktere gelegt hat und das es ihr wichtig war, sie so lebendig wie möglich erscheinen zu lassen, was das ganze Buch nur umso ernster und dramatischer macht.

GAYLE FORMANS Schreibstil war für mich anfangs schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da sie WENN ICH BLEIBE in Präsens erzählt. Die letzte Geschichte, die ich in Präsens gelesen habe, waren glaube ich DIE TRIBUTE VON PANEM und das ist schon ein Weilchen her. Aber auch da musste ich mich erst einfinden und fand es später richtig klasse!

Für mich ist WENN ICH BLEIBE ein großartiges Buch, dass zum Nachdenken anregt und das man so schnell nicht mehr vergisst. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen! Dennoch finde ich, dass sich das Buch manchmal ein wenig gezogen hat. Wie gesagt, finde ich die ganzen vergangenen Geschichten von Mia sehr interessant und herzlichst, nur einige waren ein bisschen lahm und die hätte ich vielleicht ausgelassen, weil ich da ein bisschen an Leselust verloren habe. Aber sonst ist das Buch wirklich top!

SONSTIGES

Die Fortsetzung zu WENN ICH BLEIBE ist am 27. Juni 2011 unter dem Titel LOVESONG bei Blanvalet erschienen.
Das Original ist unter dem Namen WHERE SHE WENT in April 2011 auf den Markt gekommen.
Außerdem hat Blanvalet WENN ICH  BLEIBE schon am 04. Januar 2010 als Hardcover mit einem vollkommen anderem Cover rausgebracht, was jedoch später durch das Taschenbuch mit dem neuen Cover ersetzt wurde.
Hinzukommt das Cbj sich auch die Rechte an WENN ICH BLEIBE gekauft hat und das Buch jetzt auch mit neuem Cover auf dem Markt bringt, welches am 12. März 2012 erscheint.
Die Filmrechte sind auch schon verkauft und eine lange Zeit war DAKOTA FANNING im Gespräch um die Rolle der Mia, doch sie lehnte ab.

FAZIT
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Wegen der bisschen langgezogenen Geschichte vergebe ich 4 Sterne, freue mich aber dennoch sehr auf den Folgeband LOVESONG und auf ein Wiedersehen mit Mia, Adam und Co.!

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XVI
JULIA KARR

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Autor: Julia Karr
Titel: XVI
Genre: Dystopie, Young Adult
Erscheinungsdatum: 06. Januar 2011
Seiten: 325
Verlag: Speak
ISBN: 978-0142417713

KURZBESCHREIBUNG
Nina Oberon’s life is pretty normal: she hangs out with her best friend, Sandy, and their crew, goes to school, plays with her little sister, Dee. But Nina is 15. And like all girls she’ll receive a Governing Council-ordered tattoo on her 16th birthday. XVI. Those three letters will be branded on her wrist, announcing to all the world-even the most predatory of men-that she is ready for sex. Considered easy prey by some, portrayed by the Media as sluts who ask for attacks, becoming a „sex-teen“ is Nina’s worst fear. That is, until right before her birthday, when Nina’s mom is brutally attacked. With her dying breaths, she reveals to Nina a shocking truth about her past-one that destroys everything Nina thought she knew. Now, alone but for her sister, Nina must try to discover who she really is, all the while staying one step ahead of her mother’s killer.

REZENSION

ERSTER SATZ
„Nina, look.“

Nina Oberon ist 15 und sie hat große Angst vor ihrem 16. Geburtstag, weil es für sie bedeuten würde, dass sie dann ein Tattoo mit der Aufschrift XVI auf ihrem Handgelenk bekommt und sie dann ein ‚Sex-teen‘ ist. Die Regierung hat dann das Recht, bestimmte ‚Sex-teens‘ für ihr FeLS-Programm zu wählen, was bedeuten würde, dass es allen Männern erlaubt wäre mit ihr Sex zu haben – auch gegen ihren Willen. Ihre beste Freundin Sandy ist begeistert von FeLS, weil es für sie bedeuten würde, dass sie die Möglichkeit hat in der Gesellschaft in ein höheres ‚tier‘ zu steigen und sie nicht mehr in der Unterschicht leben muss. Nina dagegen hält nichts von dem Programm und ist ihrer Mutter sehr dankbar, dass sie sie mit einem Vertrag aus dem Programm kaufen möchte, doch es kommt alles anders, als Nina’s Mutter ermordert wird und Nina zu ihren Großeltern ziehen muss und sie und ihre Schwester Dee plötzlich in größter Gefahr schweben… denn ihre Mutter hatte ein Geheimnis und hinter dieses möchte Nina kommen.

Ich war sehr gespannt auf das Buch, denn die Inhaltsangabe hört sich  spannend und einzigartig an. Doch leider wurde ich enttäuscht, weil ich mir was vollkommen anderes vorgestellt habe und diese Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Nachdem man die Inhaltsangabe gelesen hat, erwartet man eigentlich eine Geschichte über das ‚Sex-teen‘-System, wie die Protagonisten damit umgehen, was sie davon halten und überhaupt was Nina’s Familie damit zu tun hat. Doch leider muss ich sagen, dass dieses ganze ‚Sex-teen‘ sehr in den Hintergrund gedrängt wird und es mehr um das Geheimnis von Nina’s Familie geht. Natürlich wird dieses System erwähnt – oft sogar- weil Nina’s beste Freundin Sandy verrückt nach diesem Programm ist und unbedingt ein ‚Sex-teen‘ sein möchte. Doch das, was eigentlich das Hauptthema sein sollte, ist leider nur ein kleiner Teil der Geschichte und wird meiner Meinung nach nicht richtig beleuchtet sondern sehr doof abgearbeitet und die Lösung am Ende ist einfach unzufriedenstellend. Ich hätte mir den Kernpunkt mehr auf dem System gewünscht, als auf dem Geheimnis der Familie, aber gut, man kann ja nicht alles haben. Doch leider fand ich diese ganze Familien-Geschichte auch nicht so atemberaubend. Es war unterhaltsam, aber einfach nicht spannend genug, vor allem weil das Ende sehr vorhersehbar ist. SPOILER Ich meine… es war jetzt nicht sooo schwer herauszufinden, wer der Mörder der Mutter ist. Ich meine mehr Verdächtige gab es ja auch nicht. SPOILER ENDE

Dann die Charaktere, von denen ich finde, dass viele von ihnen sehr oberflächlich gehalten sind – vor allem Nina’s männlichen Freunde wie Derek und Mike. Nina dagegen finde ich sehr authentisch, genauso wie ihre Familie und Sandy, auch wenn die ein wenig übertrieben rübergebracht wurde, aber sie hat dennoch sehr zur Unterhaltung beigetragen.
Die Liebesgeschichte zwischen Nina und Sal dagegen hat mich nicht besonders gereizt. War zwar schön anzusehen, fand ich jetzt aber nicht außergewöhnlich.

Der Schreibstil von JULIA KARR ist angenehm. Er ist leicht zu lesen und sie hat Nina’s Gefühle gut rübergebracht. Ich find ihn jetzt nicht besonders, aber schlecht ist er auch nicht.

Zum Ende muss ich noch sagen, dass ich die Auflösung nicht besonders spannend finde. Ich hab mich während des Lesens andauernd gefragt, ob das schon alles sei. Das endgültige Ende empfinde ich dann aber als sehr angebracht und finde, dass es kein weiteren Band braucht, weil es so schon schön ‚gelöst‘ ist, auch wenn es noch einige offene Fragen gibt, aber irgendwie hat es so seinen Reiz. Für mich muss man keinen zweiten Band schreiben, obwohl ich ihn lesen würde, weil ich Buchreihen generell beende.

FAZIT
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Eine tolle Grundidee, die meiner Meinung nach einfach nicht gut umgesetzt wurde, weil das Hauptthema ein anderes ist, als erwartet. Deswegen vergebe ich nur drei Sterne.

SPLITTERHERZ
BETTINA BELITZ

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Autor: Bettina Belitz
Titel: Splitterherz
Genre: Young Adult, Romance
Erscheinungsdatum: 07. Januar 2010
Seiten: 630
Verlag: Script 5
ISBN: 978-3839001059

Reihe:
Splitterherz
(Rezension)
Scherbenmond
(Januar 2011)
?

KURZBESCHREIBUNG
Es gibt genau einen Grund, warum Elisabeth Sturm nicht mit fliegenden Fahnen vom platten Land zurück nach Köln geht, und dieser Grund heißt Colin. Der arrogante, unnahbare, aber leider auch äußerst faszinierende Colin gibt Ellie ein Rätsel nach dem anderen auf, und obwohl sie sich mit aller Macht dagegen wehrt, kann sie sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen. Bald muss Ellie einsehen, dass Colin viel mehr mit ihrer Familie verbindet, als sie sich je vorstellen könnte. Ihr Vater Leo verbirgt ein Geheimnis, das ihn und Colin zu erbitterten Gegnern macht – und das Ellie in tödliche Gefahr bringt. Dass sie mit ihren seltsamen nächtlichen Träumen den Schlüssel zu dem Rätsel in der Hand hält, begreift Ellie erst, als ihre Gefühle für Colin alles zu zerstören drohen, was sie liebt.

REZENSION

ERSTER SATZ
Etwas hat sich verändert.

Elisabeth Sturm ist gezwungen mit ihren Eltern aus der Großstadt Köln aufs Land zu ziehen. Sie ist mehr als unglücklich über diese Entscheidung, doch leider kann sie dagegen nichts tun. Doch Ellie’s Entscheidung ändert sich schlagartig, als sie Colin kennenlernt, der ein Geheimnis zu verbergen hat. Ellie ist faszinierd von dem geheimnisvollen Jungen, doch erstaunlicherweise ist ihr Vater dagegen, dass Ellie sich weiterhin mit Colin trifft. Sie glaubt, dass ihr Vater sein Geheimnis kennt, doch er spricht nicht mit ihr über Colin. Er verlangt nur,  dass sie sich von ihm fernhält, doch das steht für sie nicht zur Debatte, selbst als sie hinter Colin’s Geheimnis kommt und auch das von ihrem Vater…

Ich weiß gar nicht richtig, wo ich anfangen soll, weil ich das Buch vor einem Jahr gelesen habe und die Rezension etwas spät folgt. Aber gut, ich versuche es einfach mal.

SPLITTERHERZ ist ein Buch, welches einfach wunderschön ist und mir auf jedenfall im Gedächtnis geblieben ist und es noch sehr lange bleiben wird. Dieses Buch hat eine großartige Stimmung, die sehr gut zum Frühling passt – zu der Zeit habe ich das Buch letztes Jahr auch gelesen und hat es auch allemal zu etwas Besonderem gemacht.

Das Buch ist, wie einige vielleicht gemerkt haben sollte, sehr dick. Ich persönlich dachte, dass es vielleicht langatmig werden könnte, doch ich war überrascht, als es nicht so war. Ich kann verstehen, wenn einige das nicht so sehen, denn in den ersten hundert Seiten ist handlungstechnisch nicht sehr viel passiert. Ellie zieht in die neue Stadt und lernt erstmal alles kennen – doch wie BETTINA BELITZ das alles rüberbringt, find ich einfach sehr unterhaltsam und harmonisch. Mir hat es sehr gefallen Ellie’s neue Umgebung mit ihr kennenzulernen, weil mir BELITZ’S Schreibstil sehr gefällt und man sich beim Lesen einfach sehr wohl fühlt. Da hat es mich nicht gestört, dass die ‚eigentliche‘ Handlung später beginnt und man auch recht spät hinter den Grundgedanken kommt, weil es einfach toll rübergebracht ist und man merkt, worauf BETTINA BELITZ bei ihren Büchern sehr großen Wert legt. Vor allem das BELITZ so sehr auf die Natur eingegangen ist, finde ich schön und das hat sie auch sehr künstlerisch eingearbeitet und hat – wie schon gesagt – sehr zur Jahreszeit gepasst! Die Atmosphäre passt einfach.

Zur Handlung kann ich sagen, dass sie auf jedenfall anders ist. Ich habe ein ähnliches Buch noch nicht gelesen und das hat mich vom ersten Augenblick an fasziniert. Vor allem das die Autorin nicht die typischen Klischee’s aufgegriffen hat, finde ich sehr positiv! Die Geschichte hat sehr viel Eigenes.

Dann die Charaktere. Ellie ist eine sympathische Protagonistin. Ich find es gut, dass BETTINA BELITZ sich auch mit ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt hat und man als Leser so viel über ihren Charakter erfahren hat. Gut finde ich vor allem, dass sie nicht immer so sympathisch war, wie im Buch, sondern vor dem Umzug eine kleine rebellische Phase hatte, in der sie Dinge getan hat, die sie später bereut und die nicht immer richtig waren, wie zum Beispiel mit Absicht schlechte Noten schreiben, um nicht immer als Streberin zu gelten oder sich piercen lassen. Ich finde, dass diese Dinge sie sehr menschlich erscheinen lassen.
Und dann natürlich der männliche Gegenspieler Colin. Zu Colin will ich jetzt nicht viel sagen, außer das er ein sehr interessanter Charakter ist. Mir gefällt er sehr, weil er einfach anders ist – und vor allem nicht perfekt. Aber das sieht jeder anders. Aber ich finde, dass er ein rundum interessanter Charakter ist.
Eine weitere wichtige Rolle spielen Ellie’s Eltern, die ebenfalls sehr authentisch rübergebracht werden.

BETTINA BELITZ’S Schreibstil sehr angenehm. Ich glaube das es einer der Gründe ist, weswegen die ersten hundert Seiten Beschreibungen und derartiges so toll und glaubhaft rüberkommen. Wären die Natur- und Wetter-Beschreibungen einfach ganz langweilig hingeplätschert worden, wäre das Buch nicht so großartig. Ich empfinde ihren Schreibstil deswegen als sehr künstlerisch und finde, dass sie was Eigenes hat.

FAZIT
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Ein wunderschönes Jugendbuch mit großartiger Atmosphäre, die einfach eine tolle Fortsetzung verspricht. Hoffentlich täusche ich mich damit nicht.

DER STURM. DAS TAL SEASON 1
KRYSTYNA KUHN

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Autor: Krystyna Kuhn
Titel:
Der Sturm
Genre: Young Adult
Erscheinungsdatum: November 2010
Seiten: 265
Verlag: Arena Verlag
ISBN: 978-3401065311

Reihe:
SEASON 1
Das Spiel
(Rezension)
Die Katastrophe (Rezension)
Der Sturm (Rezension)
Die Prophezeiung (Februar 2011)

Hier bedanke ich mich beim Arena Verlag für das Rezensionsexemplar!

KURZBESCHREIBUNG
Rememberance Day! Ein Tag mit einer besonderen Bedeutung für Chris. Und nichts wünscht er sich sehnlicher, als mit Julia über den Feiertag aus dem Tal zu verschwinden, wie die anderen Studenten auch. Doch als sie endlich aufbrechen wollen, zieht ein Jahrhundertsturm auf. Chris, Julia, Debbie, Rose und Benjamin werden von der Außenwelt abgeschnitten. Aber im verlassenem College geht es nicht mit rechten Dingen zu. Wohin ist der Sicherheitsbeamte Ted verschwunden? Warum verhält sich Debbie so seltsam? Und wer spielt ihnen die DVD mit Bildern in die Hände, die direkt in die Vergangenheit des Tals führen? Während der Sturm seinen Höhepunkt erreicht, wird Chris klar, dass ein Unbekannter ein perfides Spiel mit ihnen treibt. Die Frage ist nur, wer ist es und auf wen hat er es abgesehen?

REZENSION

ERSTER SATZ
„Heilige Maria, Mutter Gottes!“

Chris möchte mit Julia über die Feiertage weit weg vom College. Er hat sich zusammen mit Rose und Benjamin ein Auto gemietet, doch als sie sich auf dem Weg machen möchten, sind die Bedingungen bereits schlecht. Debbie kommt viel zu spät und ein Sturm zieht auf. Doch weit kommen sie nicht, denn sie sind gezwungen zum College zurückzukehren. Der Sturm wird immer schlimmer und ihnen wird klar, dass sie nicht vom Tal wegkommen. Doch dann beginnt ein perfides Spiel mit den Studenten und ihnen wird klar, dass sie in größter Gefahr sind. Doch was hat der Sicherheitsbeamte Steve damit zu tun und wohin verschwindet der andere Beamte Ted? Wer spielt ihnen die DVD vom Ghost vor und wer saß in dem Unfallauto vom College, von dem in den Nachrichten geredet wurde?

Das Tal geht in die dritte Runde und als Leser fragt man sich immer noch was es denn mit dem College auf sich hat. KRYSTYNA KUHN hat sich für ihr drittes Buch eine spannende Handlung ausgedacht, die sie genauso rüberbringt. Man kommt sehr schnell wieder in die Geschichte rein und freut sich auf ein Wiedersehen mit dem Charakteren und den Geheimnissen und hofft der Lösung ein Schritt näher zu kommen. Das passiert zum Teil,  aber es kommen genauso viele neue Fragen auf. Für den letzten Teil DIE PROPHEZEIUNG erhoffe ich mir deswegen ein paar Auflösungen, damit man nicht ganz Ungewiss in die zweite Season geht! Dennoch schafft KRYSTYNA KUHN es die Spannung und die Geheimnistuerei um das Tal andauernd aufrecht zu erhalten, was ich gut finde, sonst wäre es ja langweilig!

Wie auch schon im zweiten Buch, konzentriert sich dieser Band wieder auf andere Charaktere – in diesem Fall auf Chris und Debbie. Beide sehr unsympathisch, wenn man mich fragt (;
Aber das ist es, was das Tal so außergewöhnlich macht, denn es gibt nicht nur sympathische Charaktere, sondern auch welche, die man nicht leiden kann und etwas über die Vergangenheit dieser Personen zu erfahren, finde ich sehr gut, weil man so vielleicht den Charakter nachvollziehen kann. Und ich muss zugeben, dass mir Debbie wirklich sympathischer geworden ist, weil ihr Verhalten teilweise wirklich ‚gerechtfertigt‘ ist. Chris dagegen ist einfach unausstehlich (genauso wie Julia). Ich kann diesen Charakter nicht leiden, egal was KRYSTYNA KUHN sich für ihn ausgedacht hat. Aber das Buch mal aus seiner Perspektive zu lesen, fand ich sehr interessant.

Zum Schreibstil schreibe ich jetzt nicht viel, denn ich habe in den Rezensionen zu den ersten beiden Büchern schon genug darüber geschrieben und da ändert sich auch nichts.
Ich möchte dennoch anmerken, dass ich es toll finde, dass KRYSTYNA KUHN es schafft, jedem Charakter seine eigene Note zu geben und man wirklich einen Unterschied zwischen den Charakteren merkt. Vor allem ihr Schreibstil bei Debbie hat mir sehr gefallen, weil Debbie die Angewohnheit hat, alles was sie tut in ihrem Kopf in Listen einzuordnen und das fand ich einfach unterhaltsam.

Dennoch vergebe ich für den Band wieder ’nur‘ vier Sterne, weil die Handlung in diesem Buch spannend ist, aber die Handlung innerhalb der Reihe nicht wirklich voran schreitet. Man bekommt einfach zu wenig Einblicke hinter die Geheimnisse und ich wünsche mir für den nächsten Band einfach ein paar Auflösungen – ich meine… für die zweite Season kann man sich ja immer noch neue Geheimnisse ausdenken ;D

FAZIT
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Ein guter und vor allem spannender dritter Band, der sehr gut unterhält und neugierig auf das letzte Buch der Season macht! Ich bin sehr gespannt wie es mit Katie, Benjamin, Debbie und Co. bei DIE PROPHEZEIUNG ausgeht!

MERIDIAN
AMBER KIZER

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Autor: Amber Kizer
Originaltitel: Meridian
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 05. Oktober 2009
Seiten: 352
Verlag: Pan Verlag
ISBN: 978-3426283011

Reihe:
Meridian (Rezension)
Wildcat Fireflies (July 2011)
Speed of Light (Summer 2012)
Counting Tens (Spring 2013)

KURZBESCHREIBUNG
Berührend, magisch, ungewöhnlich »Mein Name ist Meridian. Ich gehöre leider nicht zu den Mädchen, die man gerne zu Geburtstagsfeiern einlädt – denn obwohl ich es ganz sicher nicht will, muss ich mein Leben mit dem Tod teilen. Ich bin eine Fenestra: Durch mich gelangen die Seelen der Verstorbenen in den Himmel. Aber davon wusste ich nichts, bis ich sechzehn Jahre alt wurde – und plötzlich in großer Gefahr schwebte …«

REZENSION

ERSTER SATZ
Die Insekten waren die Ersten, die zu mir kamen; am Morgen, nachdem meine Eltern mich aus dem Krankenhaus nach Hause brachten, mussten sie die toten Ameisen aus meinem Tragekörbchen entfernen.

Als Meridian eines Tages auf dem Nachhauseweg einen Unfall miterlebt, schicken ihre Eltern sie urplötzlich zu ihrer Tante. Mit einem Bus soll sie alleine zu ihr fahren und darf sich für eine Zeit nicht mehr bei ihrer Familie melden. Sie weiß, dass etwas vor sich geht, aber sie kann sich einfach nicht erklären was. Hinzu kommt, dass Meridian kein normaler Mensch ist, denn Insekten und Tiere kommen zum Sterben immer wieder zu ihr, was ihr Angst einflößt und sie zur Außenseiterin macht. Doch bei ihrer Tante findet sie heraus, was es mit dieser Sache auf sich hat – Meridian ist eine Fenestra, wie auch schon ihre Tante, und sie sind dafür zuständig, die Seelen nach ihrem Tod in den ‚Himmel‘ zu führen. So weit so gut, wären ihre Tante und sie von den Kirchenangehörigen nicht verhasst im Dorf, die glauben, ihre Tante wäre vom Teufel besessen. Und wären da nicht noch die Abernocti, die versuchen die Fenestra auf ihre Seite zu bringen.
Doch zum Glück ist Meridian nicht alleine, sondern der junge ‚Hausmann‘ Tens wohnt ebenfalls bei ihnen, der sich um den gesamten Haushalt kümmert und sich um die Tante sorgt. Das Trio ist gewappnet vor den Angriffen der Außenstehenden und Meridian beginnt immer mehr Gefühle für Tens zu entwickeln…

Ich wollte das Buch unbedingt haben, doch dann ist es in meinem SuB irgendwie untergegangen. Ich habe mir sehr lange vorgenommen es zu lesen. Als ich es dann getan habe, war ich nicht so angetan. Die Geschichte zieht sich die ersten paar Kapitel sehr und war für mich auch ein wenig uninteressant muss ich sagen. Doch später steigert sich die Handlung und die Stimmung wird besser und ich hatte letztendlich richtig viel Spaß beim Lesen.

Meridian ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie ist nicht einer der starken Protagonistinnen, die immer einen sarkastischen Spruch auf der Zunge haben, sondern ein wenig unsicher, aber dennoch süß. Sie versucht sehr Tens‘ Aufmerksamkeit auf sich zu richten, was ihr nicht immer gelingt und wenn er was bissiges zu ihr sagt, dann trifft sie das auch sehr.
Tens ist dagegen ein sehr starker Charakter. Er ist derjenige, der Meridian immer Mut macht und ihr aus ihrer Unsicherheit hilft, auch wenn er Anfang sehr abweisend zu ihr ist. Aber es entwickelt sich sehr schnell eine Verbindung zwischen ihnen, was mich ehrlichgesagt ein wenig gestört hat, da es bei Meridian zum Beispiel schon sehr schnell zur Verliebtheit kommt. Ihre Tante spricht sogar schon von richtiger Liebe, was mich einfach nur irritiert hat.
Die Tante ist dagegen ein sehr humoristischer Charakter. Sie peppt die Geschichte sehr auf, da sie immer einen lustigen Kommentar zu sagen hat und den beiden immer zur Seite steht. Ich empfinde sie als sehr sympathisch.
SPOILER. Deswegen glaube ich leider auch, dass die heitere Stimmung in den folgenden Bänden nachlassen wird, da die Tante letztendlich verstorben ist. Aber vielleicht irre ich mich auch, immerhin handelt es sich um drei weitere Bände und es können ja immer noch Charaktere dazukommen. SPOILER ENDE.

Der Schreibstil ist sehr leicht. Mir hat er jetzt nicht soo gefallen, was aber eher daran liegt, dass Amber Kizer sehr abgehackt schreibt. Damit meine ich, dass sie die Geschichte noch viel mehr hätte ausbauen können und ich einfach das Gefühl hatte, dass alles viel zu schnell geschieht (genauso wie die Liebesgeschichte). Auch die Gefühle kommen teilweise sehr kurz und werden in zwei/drei Sätzen einfach ‚abgearbeitet‘, was mich schon gestört hat.

Letztendlich finde ich aber, dass es eine sehr schöne Geschichte ist, weil sie mal wieder was anderes präsentiert und nicht den üblichen Fantasy-Kram. Die Geschichte um die Fenestrae finde ich sehr interessant und ich freue mich auf die restlichen Bücher über Meridian und Tens, dennoch hoffe ich, dass die nächsten Bände noch ein wenig mehr ausgearbeitet sind.

FAZIT
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Ein guter Auftakt zu einer etwas anderes Fantasygeschichte. Dennoch sollte man seine Erwartungen nicht zu hoch schrauben, da ich glaube das sie nicht jedermanns Fall ist und auch ich Schwierigkeiten hatte in die Geschichte reinzukommen. Ich würde sie Fantasy-Liebhabern jedoch empfehlen!

MOCKINGJAY
SUZANNE COLLINS

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Autor: Suzanne Collins
Deutscher Titel: Tribute von Panem, Flammender Zorn
Genre: Sci-Fi, Fantasy
Erscheinungsdatum: 25. August 2010
Seiten: 448
Verlag: Scholastic
ISBN: 978-1407109374

Reihe:
Tödliche Spiele
// Hunger Games (Rezension)
Gefährliche Liebe // Catching Fire (Rezension)
Flammender Zorn // Mockingjay (Rezension)

KURZBESCHREIBUNG
Against all odds, Katniss Everdeen has survived the Hunger Games twice. But now that she’s made it out of the bloody arena alive, she’s still not safe. The Capitol is angry. The Capitol wants revenge. Who do they think should pay for the unrest? Katniss. And what’s worse, President Snow has made it clear that no one else is safe either. Not Katniss’s family, not her friends, not the people of District 12.

REZENSION

SPOILER

ERSTER SATZ
I stare down at my shoes, watching as a fine layer of ash settles on the worn leather.

Mit MOCKINGJAY habe ich eigentlich einen gelungenen finalen Band erwartet, der mit den ersten beiden mithalten kann, doch leider wurden meine Erwartungen in so vielen Punkten enttäuscht, dass ich lange über meine Punktzahlvergabe nachgedacht habe. Letztendlich habe ich mich sogar für zwei Punkt entschieden …

Die Geschichte ist meiner Meinung einfach öde. Nach zwei grandiosen Büchern, verstehe ich einfach nicht, wie man so einen langweiligen Finalband schreiben kann. SUZANNE COLLINS hat mich mit TÖDLICHE SPIELE in eine so spannende und emotionale Geschichte geführt, dass ich einfach nicht verstehe, wie man eine Geschichte so beenden kann, wo man doch so viel hätte daraus machen können. Ich finde die Grundidee sogar sehr gut! Ich glaube auch, dass es mir gefallen hätte, wenn es an der Umsetzung nicht gescheitert wäre. Mich hat die Geschichte ein wenig gelangweilt, da sich die Story sehr zieht. Es kommt keine Spannung auf und ich habe die ganze Zeit nur so schnell weitergelesen, weil ich meine Hoffnung einfach nicht aufgeben wollte und andauern dachte, dass COLLINS mich gleich mit einer Wendung umhauen wird, wie sie es schon in den ersten Büchern getan hat. Aber davon hab ich leider nichts mehr gespürt, den der Zauber war für mich irgendwann verschwunden, auch wenn ich ziemlich lange gehoffe habe und es teilweise nicht wahrhaben wollte. Irgendwann fünfzig Seiten vorm Ende, habe selbst ich die Hoffnung aufgegeben und wollte einfach wissen, wo das alles endet.

Der Charaktere haben mich auch sehr viele enttäuscht. Vor allem mit Katniss konnte ich die gesamte Zeit nicht warm werden. Den Vogel hat sie letztendlich am Ende abgeschossen, als sie für ein weiteres Hungerspiel gestimmt hat. Ich dachte ich les‘ nicht richtig. Einzig allein, als sie am Ende wegen Prim’s Tod geweint und ihre Katze angeschrien hat, hatte ich Tränen in den Augen, weil die Szene mich wirklich berührt hat. Das ist die Szene, die ich die ganze Zeit im Buch erwartet habe, weil sie doch irgendwann mal ihre Gefühle zeigen musste – sie konnte doch nicht andauernd der starke Mockingjay sein. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sie so einiges kalt gelassen hat, vor allem was Finnick’s Tod angeht, bin ich sehr enttäuscht. Die Szene war meiner Meinung nach sowieso schon billig ‚abgearbeitet‘, aber dann habe ich wenigstens auf eine emotionale Szene von Katniss gehofft, aber es kam einfach nichts.
Gale ist da auch so eine Sache. Ich mag ihn immer noch – selbst nach dem Ende. Deswegen kann ich SUZANNE COLLINS leider auch nicht verzeihen, wie sie es mit ihm zu Ende gebracht hat ;D Ich meine… ich hab mich echt ins Gesicht gespuckt gefühlt, als ich gelesen habe, dass sie ihn einfach ins 2. Distrikt gesteckt hat und er seine beste Freundin und eigentliche ‚Liebe‘ hat in ihrem Leid alleine gelassen. Obwohl mir Katniss auf die Nerven geht, finde ich das ihr gegenüber nicht fair c; Ich verstehe, dass ihre Freundschaft einen riesigen Bruch erlitten hat, immerhin hat er diese Bombe gebaut die Prim umgebracht hat. Aber als Team Gale ist man da irgendwie enttäuscht ;D
Der einzige Charakter, den ich wirklich noch richtig mag, ist Haymitch. Haymitch ist einfach Haymitch geblieben und das hat mir die Lesestunden manchmal auch echt versüßt.

Die Liebe – fällt ja mal ganz in den Hintergrund. Okay, es ist Krieg und da fällt sowas mal weg, aber eigentlich geht es ja seit dem ersten Band um Katniss und Peeta. Ob sie sich bekommen oder ob einer jetzt sterben muss oder ob … ob… ob… Tolle Story, die einfach wage weitergeführt wird. Ich selbst bin/war ja eigentlich für Gale, aber wenn dieses ganze Katniss/Peeta-Ding vernünftig durchgeführt worden wäre, wäre ich sogar zufrieden gewesen. Doch ich habe während des Lesen ein kein einziges Mal das Gefühl gehabt, dass Katniss wirklich eine Chance hatte sich zwischen Gale und Peeta zu entscheiden. Irgendwie wurde ihr das alles ‚aufgetragen‘ mit der ganzen Hungerspiel-Sache und sie waren einfach aneinandergekettet. Vor allem am Ende geht alles zu schnell. Man erfährt nicht, wie Peeta es schafft von seiner ‚Krankheit‘ loszukommen und sich wieder an alles zu erinnern, trotzdem möchte er mit Katniss zusammensein und das tun sie dann auch eben mal. Völlig unverständlich.

Der Schreibstil ist ein Pluspunkt – würd ich sagen. Ich mochte ihn ja schon in den ersten beiden Büchern und er hat sich auch nicht verschlechtert oder so. Nur die Spannung kommt einfach nicht rüber, genauso wenig wie Katniss‘ Gefühle. Aber er ist immer noch einzigartig und das gefällt mir.

Im Großen und Ganzen bin ich einfach nur enttäuscht, denn ich habe mir so viel versprochen. Mir kommt die Geschichte einfach nicht richtig ausgearbeitet vor… aber ich glaube jetzt habe ich genug gemeckert ^^ Ich rechne sowieso mit einigen Kommentaren, die mir gleich wiedersprechen werden (; Für Diskussionen bin ich also sehr gerne offen c:

FAZIT
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Ich möchte dazu eigentlich nicht mehr viel sagen, außer das ich den letzten Band gezielt weglassen werde, sollte ich die Reihe nochmals lesen wollen. Da finde ich nämlich den Cliffhänger vom zweiten Band viel besser, als das Ende, das mir geboten wurde.

TAGE WIE DIESE
MAUREEN JOHNSON & JOHN GREEN & LAUREN MYRACLE

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Autor: Johnson, Green & Myracle
Originaltitel: Let It Snow
Genre: Romace, Young Adult
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Seiten: 397
Verlag: Arena Verlag
ISBN: 978-3401065441

Hiermit bedanke ich mich beim Arena Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

KURZBESCHREIBUNG
Jubilee hat den perfekten Freund. Sie ahnt nicht, dass sie ihn in dieser Nacht verlieren wird – weil sie sich Hals über Kopf in einen Fremden verliebt.
Manchmal vergisst Tobin völlig, dass der Herzog eigentlich ein Mädchen ist. Bis zu jenem magischen Moment im Schnee.
Addie würde alles dafür geben, wenn Jeb ihr verzeihen könnte. Dabei ist er ihr längst viel näher als sie denkt.

REZENSION

ERSTER SATZ
Es war Heiligabend.

Jubilee muss über Weihnachten zu ihren Großeltern, weil ihre Eltern es geschafft haben, sich selbst über die Tage ins Gefängnig zu bringen. Sie vermisst ihren Freund sehr, doch der scheint sich für ihr Problem nicht zu interessieren, weil er lieber selbst mit seiner Familie Weihnachten feiert. Als dann der Zug ausfällt, sieht Jubilee sich gezwungen sich, Hilfe von einem fremden Jungen anzunehmen und verliebt sich dabei in ihn…
Tobin, J.P. und Herzog wollte eigentlich nur einen gewöhnlichen DVD-Abend verbringen, doch als sie einen verlockenden Anruf von ihrem Freund aus dem Waffelhaus bekommen, können sie nicht widerstehen und versuchen bei schlechten Wetterverhältnissen dorthin zu gelangen. Dabei kommen sich Tobin und der Herzog viel näher, als sie geglaubt hätten…
Addie und Jeb haben Schluss gemacht, weil Addie einen Fehler in der Vergangenheit gemacht hat. Sie bereut es sehr und versucht alles, um ihn wieder zu bekommen. Doch als sie glaubt, er wäre nicht mehr an ihr interessiert, geschieht ein kleines Weihnachtswunder…

TAGE WIE DIESE ist in drei Kurzgeschichten unterteilt, die alle um Weihnachten herum spielen, und bei der es hauptsächlich um das Thema Liebe geht. Anfangs weiß man nicht, dass die drei Geschichten etwas gemeinsam haben und glaubt, dass es drei alleinstehende Storys sind, die  nichts miteinander zu tun haben. Doch da täuscht man sich, denn besonders zum Ende hin merkt man, dass die Schicksale aller Personen irgendwie miteinander verbunden sind und die drei Geschichten zusammenhängen. Der ein oder andere Charakter schaut mal bei den Anderen vorbei und führt dort seine Rolle fort, was letztendlich zu einem sehr schönem und harmonischem Ende führt.

Storytechnisch finde ich die ersten beiden Geschichten von Maureen Johnson und John Green zuckersüß. Vor allem John Green’s Geschichte hat es mir sehr angetan. Sie erinnert teilweise an einen typischen Roadmovie, aber genau das hat mich sehr unterhalten und ich musste durchgehend grinsen. Vor allem Kleinigkeiten, die die beiden Autoren in ihren Geschichte eingebaut haben, wie Herzog’s Liebe zu Kartoffelpuffer oder die Sammelsucht von Jubliee’s Eltern, machen Geschichten immer glaubwürdig und geben dem ganzen eine spezielle Würze.
Lauren Myracle’s Geschichte hat mir da weniger gefallen. Ich kann noch nicht einmal sagen, wieso es denn so ist, aber sie konnte meiner Meinung nach nicht mit den Geschichten von John Green und Maureen Johnson mithalten. Vor allem finde ich, dass die Charaktere der anderen beiden Autoren in ihrer Geschichte einfach nicht so toll rübergebracht wurden.

Der Schreibstil der drei Autoren ist sich in vielen Dingen sehr ähnlich und die Geschichten passen deswegen sehr gut zusammen. Dennoch kommt man nicht drumherum, die Stile der drei Autoren zu vergleichen, wobei mir da aufgefallen ist, dass mir der von John Green mit Abstand am besten gefällt. Seine Art zu schreiben ist einfach so einzigartig und unterhaltsam, dass ich mir gewünscht habe, seine Geschichte würde noch hunderte von Seiten weitergehen. Maureen Johnson’s Art zu schreiben war schon knapp an John Green’s dran und konnte mich genauso unterhalten, bei Lauren Myracle hab ich jedoch bedenken gehabt, was jedoch nicht nur am Stil liegt, sondern auch ein wenig an der Handlung der Geschichte.

FAZIT
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TAGE WIE DIESE ist auf jedenfall ein Buch, welches ich weiterempfehlen würde – besonders zur Weihnachtszeit! Es hat großen Spaß gemacht es zu Lesen und hat mir sehr schöne Stunden beschert!